07.03.2020 News aus der Region

Autofahrer will auf Auto­bahn A2 Fuchs helfen: Crash statt Happy End

Bei einem Auffahr­unfall wurde das Tier getötet, der Lenker des Personen­wagens liegt im Spital.

Ein Fahrzeuglenker wollte am Samstagmittag auf der Autobahn A2 bei Tenniken einem Fuchs zu Hilfe eilen – doch das Vorhaben ging schief. Der Fuchs ist tot, der 36-jährige Mann liegt verletzt im Spital. Was ist geschehen?

Wie die Baselbieter Polizei schreibt, habe der Autofahrer unmittelbar nach dem Rastplatz Tenniken in Fahrtrichtung Norden auf dem Pannenstreifen einen Fuchs entdeckt. Er hielt sein Fahrzeug auf dem rechten Fahrstreifen an, weil das Tier im Begriff war, über die Fahrbahn zu laufen.

Dann kam es zum Unglück: Der 30-jähriger Lenker eines Sattelschleppers habe das stehende Fahrzeug zu spät erkannt und sei beim Auweichmanöver beinahe ungebremst auf den Personenwagen aufgefahren. «Durch die Kollision überschlug sich der Personenwagen und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand», so die Polizei. 

Der Fuchs sei bei dem Ausweichmanöver durch den Sattelschlepper erfasst worden und habe sich tödliche Verletzungen zugezogen. Der Lenker des Personenwages wurde verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Der Vorfall führte zu einer halbstündigen Sperrung der A2 in Richtung Basel. Danach konnte ein Fahrstreifen wieder geöffnet werden. Nach zwei Stunden war die Unfallstelle geräumt und sämtliche Fahrstreifen in Richtung Basel wieder frei. (ck)

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