Wegen Einsprachen: Kanton verzichtet auf Holz-Terrassen am Rheinbord
Einigung mit Heimatzschutz und WWF erzielt: Vorgesehene Holzplattform wird realisiert.

Die geplanten Rheinterrassen aus Holz mit rund 150 Sitzplätzen, mit denen die Basler Regierung die Steinstufen am Oberen Rheinweg erweitern wollte, wird es nicht geben. Der Basler Heimatschutz und der WWF Region Basel hatten dagegen Einsprache erhoben.
Nun sei eine einvernehmliche Lösung gefunden worden, teilen die beiden Organisationen am Montag mit.
Die Einigung mit dem Kanton sieht einerseits vor, dass die 43 Meter lange Holzplattform direkt am Wasser wie geplant realisiert wird. Sie soll eine zusätzliche Sitzgelegenheit bieten und den Rheinschwimmern zudem als Einstiegsmöglichkeit dienen. Statt für fünf Jahre, soll die Plattform aber nur drei Jahre bestehen.
Im Gegenzug wird auf die Rheinterrassen verzichtet. «Da unsere zentralen Anliegen erfüllt wurden, haben wir die Einsprachen zurückgezogen», erklärt Jost Müller vom WWF Region Basel.
Mit der Plattform in der Rheinuferböschung am Oberen Rheinweg könne man «leben». Die Rheinterrassen hätten hingegen einen starken Eingriff ins Stadtbild bedeutet und wären auch aus umweltrechtlicher Sicht problematisch gewesen. (ck)
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