Debakel und Krach total beim FC Basel
Vereinsführung und 1. Mannschaft streiten öffentlich um Gehaltsverzicht. Die Situation ist eskaliert – zum Schaden des Vereins.

Der FC Basel macht derzeit gar keine gute Falle. Nachdem die Vereinsführung die 1. Mannschaft in einem offiziellen Statement wegen fehlender Bereitschaft zum Lohnverzicht zum Abschuss freigegeben hatte (Prime News berichtete), ist die Situation inzwischen vollständig eskaliert.
Gestern Dienstag meldete der Blick, die Profispieler wollten bloss eine 1,25-prozentige Kürzung des Jahresgehalts akzeptieren.
FCB-Kapitän Valentin Stocker und weitere Führungsspieler des FCB veröffentlichten daraufhin gestern Dienstagabend auf Instagram einen Kommentar, wie sich die Angelegenheit aus ihrer Sicht präsentiert.
So hätten alle Spieler der 1. Mannschaft im vergangenen Monat «mindestens 20 Prozent des Lohnes für wohltätige Zwecke gespendet in der Absicht, dass dieses Geld dort eingesetzt wird, wo es aufgrund der Corona-Problematik am Dringendsten benötigt wird.»
Auch in den nächsten Monaten, in denen der Spielbetrieb unterbrochen ist, zeigen sich die Profi-Kicker bereit, auf Teile ihres Lohnes zu verzichten – «vorausgesetzt, sie wissen, wo das Geld hinfliesst und für was es verwendet wird». Weiter wird in der Stellungnahme festgehalten, dass sich kein Spieler der 1. Mannschaft in der Sache öffentlich äussern werde.
Fakt ist: Die Schlammschlacht zwischen Vereinsverantwortlichen und der 1. Mannschaft ist zum grossen Schaden des FC Basel und legt offen, wie es intern um den Zusammenhalt bestellt ist. (ck)
Hinweis: Der langjährige Sportreporter Jordi Küng hat auf Prime News die Vorgänge eingeordnet. Mehr dazu
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