Gegen «Einzelmasken»: BastA! verzichtet auf Regierungskandidatur
Basler Linksaussen-Partei will lieber in Opposition bleiben.

Die Mitglieder der dezidiert linken BastA! haben nach «längerer Diskussion» entschieden, keine Kandidatin für die Basler Regierungswahlen im Herbst aufzustellen. Dies teilt die Partei in einem Communiqué mit.
Co-Präsidentin Heidi Mück, die vor vier Jahren beinahe den Einzug in die Exekutive geschafft hätte, verzichtet damit einen zweiten Versuch. Ursprünglich hatte die BastA! sogar mit einer Co-Kandidatur antreten wollen.
«Wir sind überzeugt, dass es gerade in der aktuellen Situation neue Wege in der Politik braucht, um die grossen Probleme unserer Zeit zu lösen», wird der Beschluss begründet.
Ziel der BastA! sei es, Entscheidungsmacht auf viele Schultern verteilen, Erwerbsarbeit und Sorgearbeit gerechter teilen, die allgemeine Arbeitszeit reduzieren und Zeit für ein gemeinschaftliches, lebenswerteres Leben zu bekommen. Um die Klimaerhitzung zu stoppen und soziale Probleme anzugehen, brauche es «neue Wege und die Partizipation aller».
Fazit aus Sicht der BastA!: «Wir brauchen kollektive Verantwortung statt Einzelmasken, ‹Sachzwang› und Alternativlosigkeit.»
Die aktuelle Konstellation bei den Regierungsratswahlen lasse «keinen Platz für diese Art der Politik, denn der Machterhalt steht allseits im Vordergrund.» (red.)
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