09.06.2020 News aus der Region

Arbeits­losigkeit nimmt in beiden Basel weiter zu

Zahlen des Staatssekretariat für Wirtschaft: Die Arbeitslosen­quoten von Basel-Stadt und Basel­land belaufen sich auf 4,0 und 2,7 Prozent.

Bild: pixabay

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat am Dienstagmorgen die Arbeitslosenzahlen des Monats Mai veröffentlicht. Diese zeigen: Die Arbeitslosenquoten nehmen in beiden Basel weiterhin zu.

Im Vergleich zu April sind in Basel-Stadt 140 Personen hinzugekommen. Damit beläuft sich die Quote nun auf 4,0 Prozent (+ 0,2%).

Insgesamt waren Ende Mai im Kanton Basel-Stadt 4‘114 arbeitslose Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registriert. Im Vergleich zum Vorjahres-Monat stieg die Anzahl Arbeitsloser gar um 1`101 Personen an. Das bedeutet eine Zunahme von 36,5 Prozent.

Im Baselbiet ist die Anzahl Arbeitsloser derweil um 99 auf insgesamt 4043 angestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat kam es sogar zu einer Zunahme von 48,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote beläuft sich auf 2,7 Prozent.

Jugend­arbeits­losigkeit stieg um 12,9 Prozent an

Derweil wurden in Basel-Stadt 6‘080 stellensuchende Personen registriert. Das sind 153 und somit 2,6 Prozent mehr als im Monat April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl gar um rund ein Viertel auf 1‘232 Personen an. Im Baselbiet stieg die Anzahl Stellensuchender um 104 auf 6'732 an.

Hingegen nahm die Anzahl bei den RAV gemeldeter offenen Stellen in beiden Kantonen ab. In Basel-Stadt sank die Zahl um 51 auf 613 Stellen und im Baselbiet um 122 auf 594 Stellen.

Auch die Jugendarbeitslosigkeit stieg weiter an. Im Vergleich zu April kamen in Basel-Stadt 42 Personen hinzu (+12,9%). Momentan belaufe sich die Zahl auf 368. Davon sind 296 Personen aus der Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen. Die restlichen 72 sind zwischen 15 und 19 Jahre alt. Die Jugend-Arbeitslosenquote stieg damit um 0,5 auf 4,3 Prozent an.

Im Verlaufe des Monats März hat im Stadtkanton niemand sein Recht auf Arbeitslosenentschädigung ausgeschöpft. Dies, da der Bundesrat am 25. März auf Grund der Corona-Krise entschieden hat, dass alle anspruchsberechtigten Personen maximal 120 Zusätzliche Taggelder erhalten. Im Februar beliefen sich die Aussteuerungen noch auf 92. (red.)

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