In Basel arbeiten immer weniger SBB-Angestellte
Eine Analyse zeigt: Nirgendwo wurden in den letzten Jahren proportional so viele Stellen abgebaut wie am Rheinknie.

Die Zeitungen der CH Media-Gruppe haben die öffentlich zugänglichen Daten des Bahnkonzerns nach Kantonen ausgewertet. Das Resultat: Insgesamt baute die SBB zwischen 2017 und 2020 rund 1400 Stellen ab.
Während in Bern und Solothurn neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, wurden in allen anderen Kantonen Stellen verlagert oder abgebaut.
Kein anderer Kanton verlor proportional so viele Arbeitsplätze wie Basel-Stadt – zwischen 2014 und 2019 ganze 43 Prozent. Ein wichtiger Grund war der Wegzug des SBB-Cargo-Hauptsitzes nach Olten, ein anderer der Abbau von Stellen in der Administration und Verwaltung.
Wegen der Corona-Krise hat sich der Betrieb mittlerweile einen Einstellungsstopp verordnet, doch in näherer Zukunft, so Bahn-Gewerkschafterin Barbara Spalinger zu «CH Media», sollen keine Stellen mehr abgebaut werden. (red.)
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