Erster Staatsanwalt Alberto Fabbri vor Wechsel nach Bellinzona
Gerichtskommission schlägt den Basler als Richter am Bundesstrafgericht vor.
Alberto Fabbri, seit 2010 der Erste Staatsanwalt von Basel-Stadt, wechselt möglicherweise per 1. Januar 2021 den Job: Wie Prime News erfahren hat und auch die Basler Zeitung berichtet, empfiehlt ihn die Gerichtskommission als ordentlicher Richter am Bundesstrafgericht in Bellinzona.
In einem Schreiben an die Mitarbeitenden der Basler Staatsanwaltschaft hatte Fabbri über seinen möglichen Abschied unlängst informiert. Voraussetzung ist, dass ihn die Mitglieder der eidgenössischen Bundesversammlung am 17. Juni an der Session tatsächlich ins hohe Richteramt wählen.
Gegenüber Prime News wollte sich Fabbri nicht weiter zum möglichen Stellenwechsel äussern.
Alberto Fabbri (53) ist schweizerisch-italienischer Doppelbürger und begann seine Karriere bei der Polizei. Nach einer Station als Gerichtsschreiber war er als Rechtsberater am Sondergerichtshof in Sierra Leone tätig, ehe er als leitender Staatsanwalt des Bundes die Kriminalität bekämpfte. 2010 folgte dann der Wechsel nach Basel.
Bereits vor einem Jahr wurde Fabbri, welcher CVP-Mitglied ist und regelmässig an den Parteiversammlungen der Basler Sektion teilnimmt, auch als Nachfolger des schon damals schwer in die Kritik geratenen Bundesanwalts Michael Lauber gehandelt. Allerdings dementierte er entsprechende Ambitionen dezidiert. (ck)
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