Drei Personen von 15-Jährigem zu Boden geschlagen und ausgeraubt
Gleich drei Mal schlug der Täter am Samstagmorgen im Kleinbasel zu. Er konnte festgenommen werden.

Am frühen Samstagmorgen wurden in drei separaten Fällen eine Frau sowie zwei Männer Opfer von einem Raubversuch beziehungsweise von Raubüberfällen.
Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 15-jährigen Kosovaren. Er konnte kurz nach der dritten Tat festgenommen werden. Dies teilt die Basler Staatsanwaltschaft am Vormittag mit.
Gemäss den bisherigen Emittlungen der Jugendanwaltschaft wurde ein 54-jähriger Mann um circa 5 Uhr bei der Kaserne von einem Unbekannten angegriffen und zu Boden geschlagen. Der Täter habe dem Mann das Portemonnaie geraubt und flüchtete in unbekannte Richtung. Das Opfer erstattete im Verlauf des Morgens Anzeige.
Im zweiten Fall, etwa eine Stunde später um 6 Uhr, alarmierten Passanten die Polizei. Ein Mann in der Unteren Rebgasse habe eine Frau angegriffen, sie zu Boden geschlagen und versucht, sie auszurauben.
«Die Passanten eilten der Frau zu Hilfe und konnten den Täter zurückhalten. Diesem gelang es jedoch, sich loszureissen und zu flüchten», schreibt die Staatsanwaltschaft. Das Opfer entfernte sich derweil noch vor dem Eintreffen der Polizei vom Tatort. Die Frau sei möglicherweise verletzt worden und unter Schock gestanden.
Wenig später, um circa 6.10 Uhr, wurde bei der Verzweigung Klybeckstrasse / Klingentalgraben, ein 27-jähriger Mann von einem Unbekannten um Geld angegangen.
Gemäss Staatsanwaltschaft wurde auch dieser plötzlich von dem Unbekannten angegriffen und ebenfalls zu Boden geschlagen. «Dem Opfer wurden Schläge und Fusstritte versetzt. Der Täter raubte in der Folge das Portemonnaie und flüchtete in unbekannte Richtung», heisst es in der Meldung weiter.
Nach einer sofortigen Fahndung konnte kurze Zeit später der mutmassliche Täter, ein 15-jähriger Kosovare, festgenommen werden. Er wird dringend verdächtigt, die drei Delikte begangen zu haben.
Die Frau, welche im zweiten Fall überfallen wurde, konnte bisher noch nicht gefunden werden. Sie wird dringend ersucht, sich bei der nächsten Polizeiwache zu melden.
Ausserdem werden Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten, sich mit der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen. (red)
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