Enkeltrickbetrüger erbeuten im Baselbiet 79'000 Franken
Eine ältere Dame aus Muttenz und ein 86-jähriger Mann aus Arlesheim fielen der Betrugsmasche zum Opfer.

Die Enkeltrickbetrüger-Fälle nehmen kein Ende. In der Woche zwischen dem 22. und 30. September fielen zwei Rentner in Muttenz und Arlesheim der Betrugsmasche zum Opfer, wie die Polizei Basel-Landschaft heute Freitag mitteilt. Dabei wurden insgesamt 79'000 Franken ergaunert.
Der Fall in Muttenz betrifft eine 66-jährige Dame. Diese bekam laut Medienmitteilung «einen Anruf einer angeblichen Verwandten» aus Deutschland, die angab Geld für einen Wohnungskauf zu benötigen.
Dabei gab sich die Betrügerin als Mitarbeitende eines Advokaten aus. Die Seniorin habe der ihr unbekannten Frau später 19'000 Franken in Bar übergeben.
Im zweiten Fall fiel ein 86-Jähriger aus Arlesheim einer Betrügerin zum Opfer. Laut der Polizei handelte es sich dabei um die selbe Betrugsmasche. Er übergab der unbekannten Frau 60'000 Franken.
Die Polizei Basel-Landschaft hat in den oben genannten Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Sie mahnt «einmal mehr» zur Vorsicht, in Bezug auf solche Betrugsmaschen. (red.)
Die Polizei Basel-Landschaft gibt folgende Tipps:
- Seien sie misstrauisch, wenn eine Fremde sie anruft. Stellen sie Kontrollfragen, die keine fremde Person beantworten kann.
- Legen Sie den Hörer auf, falls Sie jemand unter Druck setzt.
- Geben sie keine finanziellen oder familiären Geheimnisse preis.
- Bei Anrufen, die finanzielle Forderungen stellen, nehmen sie Rücksprache mit ihrer Familie.
- Übergeben sie kein Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte oder vermeintliche Polizisten.
- Nehmen Sie Hilfe von Bank- und Postangestellten an.
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