Regierung muss Alternativen für Silvesterfeuerwerk suchen
Sausen bald Drohnen statt Feuerwerkskörper über den Rhein? Der Grosse Rat hat Esther Kellers Vorstoss zur Prüfung dieser Frage überwiesen.

Der Grosse Rat tagt heute Mittwoch wieder Corona-bedingt im Congress Center am Messeplatz. Unter anderem hat das Parlament einen Vorstoss von GLP-Grossrätin und Regierungskandidatin Esther Keller an die Regierung überwiesen. Darin fordert sie den Regierungsrat dazu auf, eine Alternative für das Silvesterfeuerwerk zu suchen.
Grund für den Vorstoss ist unter anderem die Feinstaub-Belastung, aber auch der Lärm, der mit dem üblichen Silvester-Spektakel einhergeht. Als Alternativlösung schlägt Keller etwa Drohnen- oder Lasershows vor.
Der Anzug der Regierungspräsidiums-Anwärterin wurde nun mit 70 Ja-Stimmen bei 14 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen an die Regierung überwiesen.
Die SP und das Grüne Bündnis, aber auch die CVP und weitere bürgerliche Parteien stellten sich hinter das Begehren. Einzig die SVP hielt dagegen: Das Silvesterfeuerwerk sei eine Tradition, an der festgehalten werden sollte.
Das Lichterspektakel wird seit über 20 Jahren jeweils am Silvesterabend zur Feier des neuen Jahres am Rhein veranstaltet. (red)
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