Junge SVP fordert Aufhebung des Mini-Lockdowns
Die Jungpartei bezeichnet die Massnahmen der Basler Regierung als «unverhältnismässig».

Die Junge SVP fordert eine «sofortige Aufhebung» des Mini-Lockdowns in Basel und die «Rückkehr zu verhältnismässigen Massnahmen». Dies teilt die Jungpartei am Dienstagmorgen mit.
Man nehme das Virus nicht auf die leichte Schulter, heisst es in der Medienmitteillung. Dennoch stelle sich die Partei gegen die «unverhältnismässige Anordnung» der Basler Regierung.
Die Junge SVP stört sich vor allem an der mangelnden Koordination mit dem Nachbarkanton Baselland: Ein Alleingang bringe wenig, da die Leute für den Besuch eines Restaurants oder Fitnesscenters «ohne grössere Anstrengung» ins Baselbiet ausweichen könnten.
Ausserdem sei «mittlerweile bekannt», dass die wenigsten Ansteckungen in Restaurants stattfinden würden, «wo die Schutzkonzepte streng eingehalten werden».
«Es ist deshalb nicht verständlich, weshalb die bereits finanziell angeschlagenen Unternehmer trotz all ihren Bemühungen nun noch zusätzlich bestraft werden», schreibt die Jungpartei.
Dadurch würden diese in der umsatzstärksten Zeit im Jahr mit einem «undifferenzierten Arbeitsverbot» belegt.
Auch die Schliessung von Fitnesscentern und Sportanlagen sei «nicht verständlich». Sport sowie kulturelle Aktivitäten seien schliesslich förderlich für die physische und psychische Gesundheit, so die Partei weiter.
Die Jungpartei fordert deshalb einen «offeneren, alles umfassenden Blick bei der Ergreifung von Massnahmen zur Erhaltung der Gesundheit, die sofortige Aufhebung des Mini-Lockdowns und die Koordination der zukünftigen Massnahmen mit dem Kanton Baselland, wenn nicht mit allen Kantonen der Nordwestschweiz.» (red)
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