Alkoholbedingte Verkehrsunfälle: Basel-Stadt regionaler Spitzenreiter
Die TCS-Statistik lässt Basler Autofahrer schlecht aussehen. Im Baselbiet dagegen wird mehr Sorge getragen.

In der Westschweiz verursacht das alkoholisierte Autofahren mehr schwere Unfälle als in der Deutschschweiz: Dies ist die Quintessenz einer Statistik, die der TCS auf Basis des Bundesportals Geo.Admin.ch für das Jahr 2019 erstellt hat.
In Bezug auf die Nordwestschweiz lässt aufhorchen, dass Basel-Stadt mit 0,56 alkoholbedingten Strassenverkehrsunfällen pro 10'000 Einwohner deutlich über dem nationalen Schnitt von 0,44 liegt.
Deutlich besser sieht die Lage in den Nachbarkantonen aus: Das Baselbiet liegt mit 0,17 klar unter dem Schweizer Schnitt und auch Solothurn (0,26) und der Aargau (0,29) schneiden besser ab als der Stadtkanton.
Insgesamt verursachte alkoholisiertes Fahren 2019 den Tod von 20 Menschen auf Schweizer Strassen. Der TCS appelliert daher: Wer fährt, trinkt nicht. Das Motto sei allgemein bekannt, werde aber leider nicht immer eingehalten. (red)
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