Baselbieter Teenies dürfen ins «Jugi», Basler bleiben zuhause
Während Basel-Stadt die Jugendhäuser schliesst, bleiben sie im Landkanton offen. Die Jugendlichen freut's.

Aufgrund des bundesweiten Teil-Lockdowns ist die Zeit der grossen Verordnungs-Differenzen in den Kantonen vorbei - nicht aber in Bezug auf die bei Teenager beliebten Jugendhäusern.
Wie die bz heute Sonntag schreibt, liege es im Ermessen der Kantone, ob diese als soziale Einrichtungen eingestuft werden und somit offenbleiben dürfen oder nicht. Dies führt zur Situation, dass die Jugis in Basel-Stadt zu sind, während jene im Baselbiet ihre Türen geöffnet haben.
Die Gemeinden freuen sich über den Spielraum: «Wir merkten im ersten Lockdown, dass für manche Jugendliche wie eine zweite Heimat weggebrochen war», wird der Reinacher Gemeindeverwalter Thomas Sauter zitiert.
Es habe Beschwerden in der Bevölkerung wegen Lärm und Littering gegeben, weil die Jugendlichen draussen herumhingen. Daher bleibe das Reinacher Jugendhaus im zweiten Lockdown offen, auch als Anlaufstelle für die Probleme der Teenies.
Dass die Jugendtreffs in Basel-Stadt geschlossen bleiben müssen, wird vom Kanton mit der Schwierigkeit, ein allfälliges Contact-Tracing zu etablieren, erklärt. Anders als beispielsweise in der Schule seien nicht immer dieselben Personen vor Ort. (red)
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