Coop erzielt weniger Umsatz, konnte 2020 im Detailhandel aber zulegen
Der Konzern mit Sitz in Basel muss im Gastro-Bereich Einbussen hinnehmen. Der Online-Shop wuchs dank Corona markant an.

Coop konnte teilweise von der Corona-Pandemie profitieren, wie aus den heute Mittwoch publizierten Umsatzzahlen herauszulesen ist. Die Supermärkte verzeichneten 2020 ein Wachstum von 14,4 Prozent, wie der Konzern mit Hauptsitz in Basel mitteilt.
Insgesamt in allen Geschäftsbereichen weist die Coop-Gruppe mit einen Umsatz von 30,2 Milliarden Franken allerdings einen leichten Rückgang aus. Im Vorjahr konnte Coop 30,7 Milliarden Franken erwirtschaften. Während das Detailhandelsgeschäft zwar zulegte, wurde der Konzern von Wechselkurseffekten im Grosshandelsgeschäft gebremst.
Währungsbereinigt liegt der Umsatz 2020 mit -0,2 Prozent leicht unter dem Vorjahr. «Der Detailhandel kompensiert somit weitgehend die herausfordernden Bedingungen in der eigenen Gastronomie sowie im Geschäftsbereich Grosshandel / Produktion», schreibt Coop in seiner Medienmitteilung.
Pandemiebedingt mussten denn auch sämtliche Coop-Restaurants und dergleichen zeitweise geschlossen bleiben.
Online-Shop mit markantem Wachstum
Am markantesten zeigt sich die Auswirkung der Pandemie im Online-Shop Coop.ch. Dieser konnte um ganze 42,6 Prozent wachsen. Damit erzielte Coop einen Online-Umsatz von 1,2 Milliarden Franken.
Ausserdem soll Coop einen Umsatzrekord im Bereich «Nachhaltigkeit» erzielt haben und überschreite erstmalig die 5-Milliarden-Grenze. «Der Nachhaltigkeitsumsatz wuchs insgesamt um rund 500 Millionen Franken auf 5,2 Milliarden», schreibt Coop.
Welche Geschäftszweige und Produkte genau in den Bereich Nachhaltigkeit fallen, geht aus dem Communiqué nicht hervor. (red)
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