Polizei musste sich 2020 weniger mit Hooligans herumschlagen
Im Corona-Jahr blieb es in und um das Joggeli-Stadion vergleichsweise ruhig. Dies bilanziert die Basler Polizei.

Normalerweise hat die Basler Kantonspolizei an einem Match-Tag alle Hände voll zu tun – vor allem, wenn der FCB gegen seinen Erzrivalen, den FC Zürich, spielt.
Im Corona-Jahr allerdings blieb es in und um das Stadion vergleichsweise ruhig, unter anderem wegen der Einschränkungen bei den Zuschauerzahlen. Dies schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung vom Montagmorgen.
Konkret musste die Polizei weniger Rayon- und Stadionverbote aussprechen. Die wenigen Fälle bezogen sich zudem auf Ereignisse aus dem Vorjahr.
«Die Auswirkungen der Massnahmen auf den Spielbetrieb und auf das Zuschaueraufkommen haben dazu geführt, dass die Kantonspolizei Basel-Stadt ihre Dispositive stark herunterfahren konnte», heisst es in der Mitteilung weiter.
Die durchschnittlichen Gesamtkosten der Kantonspolizei pro Heimspiel des FC Basel (alle Wettbewerbe) betrugen im Kalenderjahr 2020 rund 35'000 Franken (2019: 150'000), pro Super-League-Heimspiel des FCB rund 30'000 Franken (2019: 140'000). (red)
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