Falsche Polizisten treiben in Basel ihr Unwesen
Die neuste Masche: Angehörige sollen die Kaution für einen angeblichen Unfallverursacher bezahlen.

Die Basler Staatsanwaltschaft warnt einmal mehr vor falschen Polizisten. Die neuste Masche der Betrüger: Sie geben sich als Kriminalbeamte aus und schildern ihren potenziellen Opfern am Telefon einen tödlichen Verkehrsunfall.
Dabei, so behaupten die falschen Polizisten, sei ein Angehöriger der angerufenen Person der Unfallverursacher.
Dieser werde nun verhaftet und ins Ausland ausgeliefert, wenn nicht sofort eine Kaution in der Höhe von mehreren Tausend Franken gestellt und die Kosten für einen Anwalt bezahlt würden.
«Auch bei dieser Betrugsmasche werden ältere Menschen erheblich unter Druck gesetzt und aufgefordert, Geld der "Polizei" auszuhändigen», schreibt die Staatsanwaltschaft in ihrer Mitteilung vom Freitagmorgen.
Die Stawa weist die Bevölkerung darauf hin, dass die Polizei oder andere Behörden in keinem Fall auf diese Art und Weise von jemandem Geld verlangen würden.
Bei Verdacht solle man umgehend die Notrufnummer 117 kontaktieren. (red)
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