Basel statt Zürich: Hiesiger Bankenplatz wächst
Nach Jahren der Abwanderung beschäftigen die Basler Banken wieder mehr Mitarbeiter am Rheinknie.

Zürich ist die unangefochtene Bankenmetropole der Schweiz. Doch Basel holt auf, zumindest ein bisschen. So beschäftigten die Basler Banken 2021 zum zweiten Mal in Folge mehr Mitarbeitende als im Vorjahr. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Basler Bankenvereinigung vom Dienstagmorgen hervor.
Insgesamt arbeiten 6'500 Angestellte auf dem hiesigen Finanzplatz. 4'000 davon sind für die Region tätig, also nicht in gesamtschweizerischen oder globalen Funktionen.
Nach dem Abwanderungstrend der letzten Jahrzehnte zeichnet sich damit eine Trendwende ab. In den letzten 30 Jahren ging die Anzahl der Bankangestellten in der Region immer weiter zurück. 2019 erreichte sie mit 3'900 einen Tiefstand. Seither geht es wieder aufwärts.
Für John Häfelfinger, CEO der Basellandschaftlichen Kantonalbank und Präsident der Basler Bankenvereinigung, hat die Entwicklung mehrere Gründe: «Einerseits haben sich zusätzliche Banken in Basel niedergelassen, andererseits haben die ansässigen Banken investiert und damit ihren Mitarbeiterbestand ausgebaut».
Insbesondere bei der Digitalisierung und den nachhaltigen Finanzanlagen sei der Basler Bankenplatz am meisten gewachsen.
Die Basler Bankenvereinigung hat 26 Mitgliederinstitute. Die aufgeführten Zahlen beziehen sich auf Vollzeitäquivalente in Basel-Stadt, Baselland, dem Fricktal und Dorneck-Thierstein. (red)
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