Stadtreinigung musste Extraschichten schieben
Weil die neuen Solarkübel wiederholt überfüllt waren, mussten die Männer und Frauen in orange auch nachmittags anrücken.

Seit die solarbetriebenen Abfalleimer des Basler Tiefbauamts en masse am Rheinbord aufgestellt wurden, sorgen sie für Schlagzeilen.
Zunächst beschwerten sich viele Baslerinnen und viele Basler – an vorderster Front SVP-Grossrat Pascal Messerli – darüber, dass die klobigen Kübel das Stadtbild verwüsten (Prime News berichtete).
Seitdem der Frühling am Rheinknie Einzug gehalten hat, zeigt sich zudem: Obwohl das Tiefbauaumt ankündete, dass diese neuen Kübel seltener geleert werden müssen und nicht überlaufen können, da sie mit einem Meldesystem ausgestattet sind, gehört dies mittlerweile zur Tagesordnung.
Wie die bz heute Montag schreibt, musste die Stadtreinigung in den vergangenen Tagen Extraschichten schieben, um das Abfallproblem in den Griff zu bekommen.
Üblicherweise werden die Kübel nur morgens geleert, doch aufgrund des vielen Mülls mussten die Reinigungskräfte auch am Nachmittag ausrücken. Unklar ist dabei, warum die Eimer überhaupt überquellen konnten.
Das Baudepartement erklärt die Extratouren damit, dass am Wochenende in kurzer Zeit enorme Mengen an Abfall produziert werden. (red)
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