20.04.2021 News aus der Region

Am Walkeweg ent­stehen 150 neue, preis­günstige Wohn­ungen für Basel

Zwei Genossen­schaften werden mit dem Auf­trag betraut. Der Bau­start ist für 2023 vorge­sehen.

Modell: Kanton Basel-Stadt

Wohnungsboom für Basel: Auf dem Entwicklungsgebiet Walkeweg – zwischen Dreispitz und St. Jakob – werden die ersten Wohnungen gebaut. Diese sollen von den beiden Genossenschaften GEWONA NORD-WEST und Zimmerfrei realisiert werden, wie die Basler Regierung am Dienstagnachmittag bekanntgibt.

Das Areal Walkeweg ist eines der grösseren Entwicklungsgebiete am Rheinknie und befindet sich zu Teilen im Eigentum des Kantons. Nun übernehmen die Genossenschaften im Baurecht ein Teilareal von der Einwohnergemeinde.

Insgesamt sollen preisgünstige Wohnungen für rund 650 Menschen entstehen nach dem Grundsatz «low cost – low energy», wie es in dem Communiqué an die Presse beschrieben wird – also günstige Wohnungen mit einem sparsamen Energie-Verbrauch.

Visualisierung: Camponovo Baumgratner Architekten

Des Weiteren sollen grosszügige Naturflächen und eine Primarschule inklusive Kindergarten entstehen. In das Bauvorhaben sollen zudem Fusswegverbindungen und drei «Pocketparks» aufgenommen werden – also kleinere Freiräume und Grünflächen.

2025 sollen Wohnungen bezugsbereit sein

Mit dem Bau könne voraussichtlich im Jahr 2023 begonnen werden. Ziel ist es, dass die Genossenschaftswohnungen 2025 bezugsbereit sind.

In der Medienmitteilung zeigt sich der Regierungsrat erfreut, mit den beiden Genossenschaften GEWONA NORD-WEST und Zimmerfrei «engagierte Partner» für den Start auf dem Areal Walkeweg gefunden zu haben.

Dank eines partnerschaftlichen Baurechtsvertrags würden beide Parteien profitieren. So komme der Kanton den Genossenschaften einerseits durch die anfängliche Staffelung des Baurechtszinses entgegen.

Andererseits nimmt der Kanton die Genossenschaften durch Auflagen gemäss Wohnraumfördergesetz in die Pflicht, ihren Beitrag an ein «gutes und durchmischtes Wohnangebot in Basel» zu leisten. (red)

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