18.06.2021 News aus der Region

Basel kann sich auf (alte) neue Buvetten freuen

Die Dreirosen- und die Oetlinger­buvette warten mit neuen Konzepten und teilweise neuen Köpfen auf.

Auf der Oetlingerbuvette soll mit einem Kräutergarten begrünt werden. Bild: zvg

Beim Buvetten-Angebot am Kleinbasler Rheinufer gibt es ein paar markante Veränderungen: Wie das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) am Freitagmorgen mitteilt, wurden die Betriebsbewilligungen der Dreirosen- sowie der Oetlingerbuvette neu vergeben.

Bei der Oetlingerbuvette bleiben dieselben Köpfe am Werk: Eva Wenger und Simon Baudenbacher werden weiterhin Getränke und Snacks an hungrige und durstige Rheinschwimmer und Passanten ausgeben. 

Neu ist die Speisekarte allerdings nicht mehr ausschliesslich auf den Grill ausgerichtet, sondern wird um vegetarische Backwaren wie Quiches ergänzt. Das Dach der Buvette wird zudem mit einem Kräutergarten begrünt – im Idealfall lasse sich damit der Eigenbedarf vollständig decken, schreibt das BVD. 

In einem Anbau wird zudem eine kleine Backecke eingerichtet, in der «Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt» erste Arbeitserfahrungen sammeln können.

Knapp 70 Bewerbungen

Bei der Dreirosenbuvette indes kommt es zu einem Pächterwechsel: Ab Frühjahr 2022 übernehmen Saveria Schmidt, Andreas Schmidt und Philipp Giger vom Café «SMUK» den Stand.

Es soll ausserdem auch ein paar bauliche Veränderungen geben, schreibt das BVD. Die neue Buvette wird aus zwei Frachtcontainern bestehen – einer zur Getränke- und Essensausgabe, der andere als Lagerraum und WC. Auch eine Umkleidekabine für Rheinschwimmer ist geplant.

Kulinarisch setzt das «SMUK»-Team auf Antipasti, Piadelle – eine Mischung aus Piadine und Wrap – sowie Würste vom neuen, öffentlichen Grill. 

Gemäss BVD sind insgesamt knapp 70 Bewerbungen für die beiden Buvetten-Standorte eingegangen. «Wir haben zahlreiche hervorragende Bewerbungen erhalten und hatten die Qual der Wahl», lässt sich der Leiter der Allmendverwaltung, Daniel Arni, in der Mitteilung zitieren. 

Die beiden Teams, die nun den Zuschlag erhielten, hätten «auf ganzer Linie» überzeugt. (red)

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