Falsche Polizisten rufen oft Doris, Martha und Gertrud an
Leute mit diesen Vornamen werden besonders oft Opfer dieser Masche. Im Baselbiet gab es seit Anfang Jahr über 200 Fälle.

Die Täter, die ältere Menschen als falsche Polizisten um Geld erschleichen, suchen ihre Opfer offenbar gezielt nach Vornamen aus. Besonders häufig sind Leute mit den Namen Verena, Gertrud, Martha und Doris betroffen. Dies teilt die Baselbieter Polizei am Freitagmorgen mit.
Die Täter würden sich Personen mit «alt klingenden Vornamen» aussuchen, schreibt die Polizei. Im Baselbiet würden sich die Fälle aktuell häufen. So seien seit Anfang Jahr bereits über 200 Meldungen im Zusammenhang mit falschen Polizisten eingegangen.
«2021 waren bisher vor allem die Gemeinden Therwil, Arlesheim und Ettingen betroffen. In der aktuellen Welle waren es Maisprach und Liesberg», so die Polizei.
Die Polizei warnt einmal mehr vor der Masche. Die Anrufer würden oft Hochdeutsch sprechen und vorgeben, Mitarbeitende der Baselbieter Polizei oder der Bundespolizei zu sein, die bestimmte Abklärungen, oft im Zusammenhang mit Einbrüchen, zu tätigen hätten.
Die Behörden raten entsprechend zur Vorsicht bei solchen Anrufen. Sie rufen die Bevölkerung dazu auf, «niemals» Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen oder angebliche Polizisten auszuhändigen. (red)
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