Covid-Tests schenken ein: Roche präsentiert Halbjahres-Zahlen
Der Basler Pharmakonzern hat im ersten Semester 2021 einen Umsatz von 30,7 Milliarden Franken erzielt.

Der Basler Pharmakonzern Roche hat im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatz von 30,7 Milliarden Franken erzielt, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einem Plus von fünf Prozent entspricht.
Der erzielte Konzerngewinn beträgt 8,21 Milliarden Franken und liegt damit drei Pozent tiefer. Das Unternehmen begründet den Rückgang mit nachteiligen Währungskursen.
Auffallend stark waren mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Franken die Verkäufe von Covid-19-Tests. Im ersten Semester 2020 hatten die entsprechenden Erlöse noch 700 Millionen Franken betragen.
Insgesamt sieht sich Roche auf Kurs. So hält CEO Severin Schwan in einem Statement fest: «Wir haben im ersten Halbjahr gute Ergebnisse erzielt, vor allem dank der Nachfrage nach unseren neuen Medikamenten und COVID-19-Tests. Die Verkäufe der Division Pharma wachsen seit dem zweiten Quartal wieder.»
Besonders erfreulich sind laut dem Roche-Chef die «bedeutenden Fortschritte in unserer Produktepipeline, darunter bahnbrechende Studienergebnisse für Tecentriq bei Lungenkrebs im Frühstadium sowie weitere positive Daten für Evrysdi bei spinaler Muskelatrophie und für COVID-19-Medikamente.»
Basierend auf den Ergebnissen im ersten Halbjahr 2021 zeigt sich Roche zuversichtlich. Der Ausblick für das Gesamtjahr – ein wechselkursbereinigtes Verkaufswachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich – wird bestätigt. (red.)
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