Heidi Mück tritt als Co-Präsidentin der Basta! zurück
Nach sieben Jahren gibt Mück ihr Amt ab. Sie wolle sich «neuen Projekten» widmen, sagt sie.

Heidi Mück gibt ihr Amt als Co-Präsidentin bei der «Basta!» ab. Dies schreibt die Links-Partei in einer Mitteilung vom Freitagmorgen. «Es ist an der Zeit mich neuen Projekten zu widmen, Parteiverantwortung abzugeben und die Partei in neue Hände zu geben», lässt sich Mück im Communiqué zitieren.
Der Rücktritt erfolgt per kommenden Mittwoch. Mück stand der Partei sieben Jahre lang vor. Die zweite Co-Präsidentin, Sina Deiss, bleibe im Amt und schaffe damit «Kontinuität», schreibt die «Basta!».
Mück bewarb sich bei den kantonalen Wahlen 2020 um den Einzug in den Regierungsrat. Sie wurde vom Grünen Bündnis – der Fraktionsgemeinschaft von «Basta!» und Grünen – als Ersatzkandidatin für Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grüne) nominiert, die nach einem schlechten Resultat im ersten Wahlgang das Handtuch warf.
Mück verpasste allerdings – wie schon 2016 – die Wahl in die Exekutive. Dafür wurde sie in den Grossen Rat gewählt, wo sie bereits von 2004 bis 2016 politisierte.
Die «Basta!» würdigt Mück als «Mietschlichterin», «Feministin» und «Gewerkschafterin», die als «Quartierbewohnerin» stets «am Puls der Menschen» sei.
«Heidi Mücks Einsatz in ihrer langjährigen politischen Laufbahn galt immer denjenigen, die oft nicht mitgedacht werden. Sie scheute sich nicht davor, auch schwierige Themen aufzugreifen und sich dafür stark zu machen», heisst es in der Mitteilung. (red)
Die kostenlose Prime News-App – jetzt herunterladen.
Angebote
Rosentraum
Mit diesem Blumenstrauss machen Sie ihren Liebsten eine grosse Freude.
Rosentraum
Für den Kauf werden Sie auf die Seite unseres Promotionspartners geleitet.
Noch keine Kommentare