14.08.2021 News aus der Region

TCS feiert runden Geburtstag auf dem Barfüsserplatz

Zweitägige Road­show mit Ansprachen von Christophe Haller, Beat Jans und Peter Goetschi eröffnet.

Eröffneten zusammen die Road­show des TCS auf dem Barfi (v.l.n.r.): Christophe Haller, Peter Goetschi, Beat Jans. Bild: Christian Keller

Mit einer Roadshow in zwölf Schweizer Städten feiert der TCS Schweiz dieses Jahr sein 125-jähriges Bestehen.

Heute Samstag fand die nationale Premiere auf dem Barfüsserplatz statt, wo sich der Mobilitätsverein noch bis am Montagabend unter anderem mit einem Erlebniscontainer und einem Geschicklichkeits-Parcour für E-Fahrzeuge präsentiert. Zudem finden Konzerte statt (Programm siehe hier).

Dass der Auftakt der Rundreise durch die Schweiz an diesem Wochenende in Basel über die Bühne geht, passt gut: Die Sektion beider Basel wird nämlich in diesem Jahr 100 Jahre alt, hat also ebenfalls einen runden Geburtstag zu feiern.

«Es gibt keinen besseren Ort für den TCS, als hier auf dem Barfi sein Jubiläum zu feiern», sagte TCS beider Basel-Präsident Christophe Haller in seiner Ansprache. Auf dem Platz hätten einst die Mönche des Franziskanerordens gelebt, die bekanntlich barfuss unterwegs waren. «Schon damals wurde in Basel also ein Zeichen für den Langsamverkehr gesetzt», witzelte Haller.

In einem historischen Rückblick bezeichnete er den TCS als «wichtigste Mobilitäts-Vereinigung der Schweiz», die sich für möglichst umweltschonende Verkehrsmittel einsetze, sich aber auch für die individuelle Wahlfreiheit der Verkehrsteilnehmenden ausspreche.

Die Roadshow des TCS auf dem Barfi dauert bis am Sonntag­abend. Bild: Christian Keller
Die Besucherinnen und Besucher können unter anderem auf einem Parcour verschiedenen E-Fahrzeuge ausprobieren. Bild: Christian Keller

Der Basler Regierungspräsident Beat Jans (SP), bekanntlich ein grosser Velofreund, attestierte dem TCS, die Mobilität «umfassend» zu betrachten und dabei alle Verkehrsmittel einzubeziehen. Gerade in der Stadt Basel mit ihren knappen Raumverhältnissen sei es wichtig, mit «neuen innovativen Ideen» das Verkehrsaufkommen zu bewältigen.

Die Basler Regierung sei gewillt, mit dem TCS zusammenzuarbeiten und gemeinsam eine «zukunftsträchtige Mobilität» zu entwickeln. 

Peter Goetschi, Zentralpräsident des TCS, sprach von «Freude und Stolz», die er angesichts der 125-jährigen Geschichte des Touring Clubs emfpinde. Doch da sei auch Demut: «Unsere Vorgänger haben vieles geleistet. Wir stehen in der Pflicht, diese Tradition fortzuführen.»

Dass es den TCS immer noch gebe, habe mit seiner Anpassungsfähigkeit zu tun. Man sei immer mit der Zeit gegangen, nie stehen gebleiben. «Wir haben uns stets auf die Bedürfnisse der Mitglieder ausgerichtet. Als sie begannen, mit dem Auto im Ausland in die Ferien zu fahren, führten wir den Reiseschutz», so Goetschi.

Er betonte, dass der TCS mit seinen 23 Sektionen, 1,5 Millionen Mitgliedern und 1'600 Mitarbeitenden kein «ideologischer» Verein sei, sondern offen und «mit dem Blick aufs Ganze» in die Zukunft schreite. (ck)

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