Digitalisierung und Klimaschutz: Das sind die Ziele der Regierung bis 2025
Die Basler Exekutive hat am Donnerstag ihre Pläne für die nächsten vier Jahre präsentiert. Im Zentrum steht auch die Pandemie-Bewältigung.

Im vergangenen Herbst wurde der baselstädtische Regierungsrat gewählt. Nun präsentierte die neu zusammengestellte Exekutive am Donnerstagmorgen Ziele für die Legislaturperiode 2021 bis 2025. Schauen Sie sich hier den gesamten Legislaturplan an.
Es wurden drei Schwerpunkte gesetzt, die es nach der Meinung der Regierung besonders «dringlich» zu behandeln gilt. Konkret sind das die Pandemie-Bewältigung, die Digitalisierung und der Klimaschutz.
Wie der Regierungsrat in seiner Medienmitteilung schreibt, wolle er die von Corona besonders betroffenen Menschen und Branchen weiterhin «rasch und unkompliziert» unterstützen.
Weiter gelte es, die Digitalisierung «zügig» voranzutreiben. Dass dies erforderlich sei, habe sich während der Pandemie gezeigt. «Und auch beim Klimaschutz sind wirksame lokale Antworten und rasches Handeln dringend notwendig», begründet die Regierung die Setzung der Schwerpunkte.
Regierung will Recycling-Quote steigern und neue Freiräume schaffen
Zu diesen Eckpfeilern wurden sechs Ziele definiert, die wiederum 46 beabsichtigte Massnahmen bündeln.
Folgende sechs Ziele wurden festgelegt:
- Standortattraktivität langfristig sichern: Dafür sollten Technologieunternehmen gestärkt, die Wirtschaftsflächen entwickelt und zum Beispiel der Bahnknoten ausgebaut werden.
- Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken: Dafür will die Regierung unter anderem die Basler Jugendkultur fördern, Chancengleichheit im Gesundheitswesen sicherstellen sowie die Gleichstellung, Diversität und Inklusion sicherstellen und fördern.
- Partnerschaftlich zusammenarbeiten: Dieses Ziel sieht unter anderem eine Weiterentwicklung des Hochschulstandortes, eine Ausdehnung der Kulturpartnerschaft auf die Kantone Aargau und Solothurn wie auch eine Zusammenarbeit in Kultur, Bildung und Gesundheit mit anderen Städten vor.
- Städtischen Raum gemeinsam nutzen: Die Regierung plant unter anderem neue Freiräume zu schaffen, einen besseren Zugang zu Sportanlagen zu ermöglichen und den Ausbau des Tramnetzes.
- Mit natürlichen Ressourcen nachhaltig umgehen: Hier wird eine «klimaangepasste» Siedlungs-Entwicklung, ein Ausbau der solaren Nutzung und eine Steigerung der Recyclingquote angestrebt.
- Modernen, kundenfreundlichen Service public anbieten: In diesem Zusammenhang soll die Cyberkriminalität stärker bekämpft oder zum Beispiel elektronische Dossiers für Patienten im Gesundheitssystem angelegt werden.
«Der Blick auf die kommenden vier Jahre zeigt: Der Stadtkanton steht vor grundlegenden Herausforderungen, die der Regierungsrat engagiert und unter Mitwirkung aller Beteiligten angehen möchte», heisst es in der Medienmitteilung weiter. Im Zentrum stehe die nachhaltige Entwicklung des Kantons. (red.)
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