06.09.2021 News aus der Region

Fasnachts-Comité äussert sich zu Plänen für Fasnacht 2022

Nach zwei Jahren Unter­bruch wegen Corona soll die nächste Ausgabe unbedingt stattfinden. Offen bleibt, wie das genau geschehen soll.

Bild: Christian Keller

Findet die Basler Fasnacht vom 7. bis 9. März 2022 statt? Wenn es irgendwie möglich ist, dann auf jeden Fall. Das ist die Haltung, die das Fasnachts-Comité am Montagabend gegenüber den Obleuten der Einheiten, Wagen, Chaisen, Guggen und Cliquen kommuniziert hat.

In einem Communiqué an die Medien hält das Comité fest, dass man «alles» dafür tun werde, damit die Fasnacht nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wieder stattfinden könne.

Wie aber soll das konkret geschehen? Einfach ist das nicht. «Die weiteren Entwicklungen der Pandemie müssen jedoch abgewartet und berücksichtigt werden», heisst es in der Mitteilung weiter. Nach «sorgfältiger Planung» habe sich das Fasnachts-Comité aber dazu entschieden, für 2022 die Organisation eines Cortèges vorzubereiten. Ebenso sollen das Drummeli und die Laternen- wie die Wagen- / Requisitenausstellung durchgeführt werden.

Zertifikatspflicht am Drummeli

Wie das alles ablaufen soll, steht derzeit in den Sternen. «Möglicherweise müssen im März 2022 noch situationsbezogen Schutzmassnahmen eingehalten werden. Das Fasnachts-Comité ist überzeugt, dass dies organisatorisch möglich sein wird», schreiben die Verantwortlichen. 

Die Route für den Cortège werde «analog den Vorgaben» geplant, welche für die (abgesagte) Fasnacht 2020 gegolten habe. Dabei habe die Sicherheit und die Gesundheit der Bevölkerung wie für die Aktiven «oberste Priorität».

Dies ist auch der Grund, weshalb für das Drummeli im Musical Theater (19. bis 26. Februar 2022) derzeit eine 3G-Regelung vorgesehen ist. Sprich: Die Vorfasnachts-Veranstaltung kann nur von Geimpften, Genesenen oder Getesteten mit entsprechendem Covid-Zertifikat besucht werden. Der Vorverkauf soll im November starten.

Take-away-Stand als Ersatz für enge Cliquen­keller

Das Fasnachst-Comité äussert sich schliesslich auch zu den Cliquenkellern, die aufgrund ihrer engen Raumverhältnisse das perfekte Superspreader-Potential aufweisen.

Die Allmendverwaltung will Hand bieten: Alle Cliquen, die üblicherweise an der Fasnacht ihren Cliquenkeller zu Restaurationszwecken öffnen, diesen aber wegen der ungünstigen Belüftungs- oder Platzumstände nicht öffnen wollen, sollen einen Ersatz in Form einer Verpflegungs-Verkaufsstelle erhalten.

«Unter einer solchen Verkaufsstelle versteht sich ein Take-away-Angebot ohne Sitzgelegenheit im Fasnachtsperimeter», informiert das Fasnachts-Comité. (red.)

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