07.09.2021 News aus der Region

(Fast) alles neu bei der Basler Uni-Bibliothek

Die UB wurde ein Jahr lang umgebaut und modernisiert. Am 20. September öffnet sie ihre neuen Räume für das Publikum.

Die neu gestaltete «Basiliensia»-Lesecke im Hauptlesesaal. Bild: UB Basel

Die altehrwürdige Universitätsbibliothek (UB) beim Petersplatz erstrahlt in neuem Glanz: In den letzten zwölf Monaten wurden sowohl im Altbau von 1898 wie auch im sogenannten «Senn-Bau» aus den 1960er-Jahren diverse Umbau- und Modernisierungsarbeiten vorgenommen.

Dies nicht selten zum Leidwesen der Studierenden, die ihre Arbeiten zuweilen unter dem Lärm von Bohrmaschinen schreiben mussten.

Doch damit ist nun Schluss: Die Bauarbeiten sind abgeschlossen und die neuen Räumlichkeitenn werden pünktlich zum Semesterstart am 20. September eingeweiht. Dies schreibt die UB in einer Medienmitteilung vom Dienstagvormittag.

Der Ausleihbereich im 1. Stock wurde ebenfalls modernisiert. Neu gibt es dort ein «Self Checkout»-System. Bild: UB Basel
Sofas im Eingangsbereich im Erdgeschoss laden zum Verweilen ein. Bild: UB Basel

Die wichtigsten Neuerungen betreffen einerseits die Lernräumlichkeiten. Diese wurden teilweise komplett neu gestaltet. Andererseits gibt es bei der UB neu auch eine Art «Self Checkout»-System, bei der man Bücher selbständig ausleihen und wieder abgeben kann – im Prinzip dasselbe System wie in den Supermärkten, wo man die Ware selber einscannt. 

Elektronische Schliessfächer

Das Update bei Einrichtung und Mobiliar betrifft vor allem den Eingangsbereich im Erdgeschoss sowie die Lese- und Begegnungszonen im ersten Stock. Der Hauptlesesaal wurde grösstenteils so belassen, wie er ist, ergänzt um eine neue Leseecke mit «Basiliensia» – also bibliographischem Material rund um die Basler Geschichte und Kultur.

Die UB betont, im Zuge des Umbaus 437 zusätzliche Lernplätze geschaffen zu haben, «um dem erhöhten Platzbedarf zu begegnen und die Lernbedürfnisse der Zukunft zu ermitteln.»

Im Erdgeschoss sowie im Keller gibt es zudem elektronische Schliessfächer, die mit der UB-Benutzungskarte respektive der Studenten-Legi abgeschlossen werden können. Bis anhin musste man dafür jeweils einen Zweifränkler zu Hand haben. Auch wurde die Anzahl Schliessfächer massiv erhöht.

Auch das Freihandmagazin im Altbau wurde um ein paar originelle Details ergänzt. So gibt es neu Lesecken auf jedem Stockwerk, in denen man sich inmittten der Bücherreihen in einen Loungesessel zurückziehen kann. (ost)

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