Messer-Angriff in Münchenstein «frei erfunden»
Mitte August wurde ein 16-Jähriger mit Stichwunden gefunden. Nun zeigt sich: Er hat sich diese allem Anschein nach selbst beigebracht.

Am Montag, den 16. August, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher kurz nach 12 Uhr im Park des Gymnasiums Münchenstein mit einer Stichverletzung in der Bauchgegend gefunden und ins Spital gebracht (Prime News berichtete).
Der Betroffene gab an, attackiert worden zu sein. Nach diesem Vorfall leiteten die Polizei und Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft umgehend Ermittlungen ein. Nun zeigt sich: Der angebliche Angriff scheint nicht stattgefunden zu haben.
Wie die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft heute Donnerstag in einer Medienmitteilung schreibt, gehe sie davon aus, «dass sich der junge Mann seine Verletzung selber beigebracht und den gegen ihn geführten Angriff frei erfunden hatte».
Gestützt auf diese Ausgangslage werde die Staatsanwaltschaft nun das Verfahren einstellen. (red)
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