Drei Basler Bars wegen Lachgas-Verkauf angezeigt
Bei koordinierten Kontrollen der Polizei und des Gesundheitsdepartements wurden in der Freitagnacht «entsprechende Verstösse» festgestellt.

Nach einem tödlichen Autounfall am vergangenen Wochenende in Arisdorf (Prime News berichtete) wurde der illegale Verkauf von Lachgas-Ballonen kontrovers diskutiert, da publik wurde, dass die Insassen des verunfallten Fahrzeugs diese Substanz mutmasslich konsumiert hatten.
Nun haben die Stadtbasler Behörden reagiert. Wie «20 Minuten» berichtet, wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag in «diversen Basler Clubs und Bars» Kontrollen durchgeführt.
Die Basler Kantonspolizei bestätigt den Einsatz, bei dem auch Inspektoren des Gesundheitsdepartements (GD) involviert waren.
Wie das GD gegenüber dem Onlineportal kommuniziert, wurden dabei in drei Bars «entsprechende Verstösse» festgestellt. Deren Betreiber müssen nun mit juristischen Konsequenzen rechnen.
«Das Gesundheitsdepartement hat vor Ort Abgabeverbote erlassen und die Lachgasverpackungen beschlagnahmt. Verzeigungen werden der Staatsanwaltschaft überwiesen», wird GD-Sprecherin Anne Tschudin zitiert. (red.)
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