Mehr Gewinn, mehr Nachhaltigkeit: BKB mit 2021 äusserst zufrieden
Bankleitung um CEO Basil Heeb präsentierte am Donnerstag die Jahreszahlen. Nachhaltige Anlagelösungen stehen hoch im Kurs.

Ein hochzufriedener BKB-CEO Basil Heeb hat am Donnerstag bei einer digitalen Medienkonferenz mit seinem Führungsteam die Jahreszahlen 2021 präsentiert. Mit den vorgelegten Ergebnissen muss sich die Basler Kantonalbank nicht verstecken.
Die wichtigten Kennzahlen in der Übersicht:
- Geschäftsertrag BKB-Konzern: 593,5 Mio. Franken (+12,1% im Vergleich zum Vorjahr)
- Konzerngewinn: 121,7 Mio. Franken (+11,8%)
- Wachstum in allen Geschäftsfeldern: Zinsgeschäft (+9%), Kommissions- und Dienstleistungs-Geschäft (+6,6%) und Handel (+37,3%)
- Tieferer Geschäftsaufwand (-1,4%)
- Ausschüttung an den Kanton: 78,4 Mio. Franken (Vorjahr 77 Mio.)
- Dividende bleibt unverändert bei 3,1 Franken je Partizipationsschein
Der BKB sei es im letzten Jahr gelungen, in allen strategisch wichtigen Geschäftsfeldern «ausgesprochen erfolgreich» zu sein, hielt Basil Heeb fest. Nicht nur habe ein Wachstum erzielt, sondern gleichzeitig auch die Effizienz gesteigert werden können. Das Resultat erfülle ihn «mit Stolz».
Auch bei der zum Konzern gehörenden Bank Cler zeigten sich die BKB-Verantwortlichen erfreut über die Entwicklung. Für die – auf ein junges Publikum ausgerichtete – Finanz-App «Zak» hätten inzwischen 50'000 Kundinnen und Kunden gewonnen werden können.
Fokus auf nachhaltigen Anlageprodukten
Wie das Jahresergebnis zeigt, lässt sich insbesondere im Handelsgeschäft eine bemerkenswerte Entwicklung beobachten. So haben laut BKB 80 Prozent aller Kundinnen und Kunden, die im letzten Jahr eine Anlagelösung abschlossen, sich für eine nachhaltige Variante entschieden.
Chief Investment Officer Sandro Merino wies bei seiner Präsentation darauf hin, dass die nachhaltigen Anlagelösungen der BKB im Performance-Vergleich mit konventionellen Anlageprodukten leicht besser abgeschlossen hätten. Auch mehrfache Auszeichnungen würden die BKB darin bestärken, «auf dem Thema nachaltiges Anlegen fokussiert zu bleiben» und die Angebotspalette laufend auszubauen.
Auch innerbetrieblich habe die Basler Kantonalbank unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit Fortschritte erzielt, hiess es an der Medienkonferenz weiter. Dank dem Waldklimaschutz-Projekt «Frenkentäler» (Prime News berichtete) habe das Bankinstitut erstmals das Netto-Null-Ziel erreicht. Gemäss der «Financial Times» gehöre die BKB punkto Klimaschutz zu den «300 führenden Unternehmen Europas».
Zuversicht fürs laufende Jahr
Ein Update gab es zu den Covid-Krediten: Bei den verschiedenen Hilfsprogrammen seien nach wie vor 1'450 Limiten in der Höhe von 133 Millionen Franken offen. Die Zahl «problematischer Fälle», wo möglicherweise zu Unrecht ein Kredit gesprochen wurde, bewege sich im tiefen einstelligen Prozentbereich.
Bei der Finanzierung von Startups hat die BKB rund 28 Millionen Franken gesprochen. Die Beiträge für Sponsoring und Vergabungen beliefen sich auf über zwei Millionen Franken.
Die BKB wolle künftig «noch dezidierter auf die Nachhaltigkeit im Kerngeschäft, auf Partnerschaften und auf profitables Wachstum» setzen, hielt CEO Basil Heeb fest. Er sei zuversichtlich, dass die Basler Kantonalbank auch im laufenden Geschäftsjahr den «hohen Geschäftserfolg von 2021» erreichen könne. (ck)
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