22.09.2022 News aus der Region

Betrüger ergau­nern sich mittels Bitcoin-Über­weisung 15'800 Franken

Die Basler Staats­anwalt­schaft warnt vor neuer Betrugs­masche, bei der Opfer zu Krypto­währungs-Auto­maten gelotst werden.

Opfer der neusten Betrugs­masche werden zur Über­weisung an Krypto­währungs-Auto­maten gelotst. Bild: Pixabay

Immer wieder werden vorwiegend ältere Personen Opfer von altbekannten Betrugsmaschen, bei denen sie etwa falschen Polizisten hohe Geldsummen aushändigen. Nun haben sich die Gangster offenbar eine neue perfide Masche ausgedacht.

Wie die Basler Staatsanwaltschaft heute Donnerstagmorgen mitteilt, häufen sich derzeit Fälle, bei denen die Opfer von sogenannten «Schocktelefonen» in Quartierläden gelotst werden, in denen Kryptowährungs-Automaten stehen.

Dort würden sich die Kriminellen beispielsweise Bitcoins überweisen lassen. In einem Fall habe einer Geschädigten auf diese Weise 15'800 Franken abgeknöpft werden können. In einem zweiten der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bekannten Fall konnte ein aufmerksamer Ladenbesitzer die Überweisung von 7'500 Franken «gerade noch stoppen», heisst es in der Medienmitteilung.

Bei den so genannten «Schocktelefonen» geben sich die Anrufer meist als Kriminalbeamte und Polizisten oder als Sicherheits-Verantwortliche von Banken aus. Mit perfiden Geschichten – beispielsweise von Angehörigen in Not oder einem bevorstehenden Überfall – üben sie auf ihre Opfer so lange Druck aus, bis sich diese verängstigt zur Übergabe oder neu eben auch Überweisung von Geld bereit erklären, schreibt die Staatsanwaltschaft.

Die Strafverfolgungsbehörde warnt deshalb vor jeglichen Betrugsmaschen und erinnert daran, dass die Polizei niemanden in keinem Fall dazu auffordert, Geld bei einer Bank oder einem Finanzinstitut abzuheben und ihr zu übergeben – oder eben in einer Kryptowährung zu überweisen.

Bei den geringsten Zweifeln, ob es sich bei den Anrufenden um echte Polizei-Beamte handelt, sollen Betroffene «unverzüglich» über den Notruf 117 mit der Kantonspolizei Basel-Stadt Kontakt aufnehmen. (red)

Die kostenlose Prime News-App – jetzt herunterladen.

Noch keine Kommentare

max. 800 Zeichen

Regeln

Ihre Meinung zu einem Artikel ist uns hochwillkommen. Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Regeln: Bitte beziehen Sie sich bei Ihrem Kommentar auf das Thema des Beitrags und halten Sie sich an den Grundsatz, dass in der Kürze die Würze liegt. Wir behalten uns vor, Kommentare zu kürzen. Geben Sie Ihren Namen an und benutzen Sie keine Namen anderer Personen oder Fantasienamen – ansonsten sieht die Redaktion von einer Publikation ab. Wir werden ferner Kommentare nicht veröffentlichen, wenn deren Inhalte ehrverletzend, rassistisch, unsachlich oder in Mundart oder in einer Fremdsprache verfasst sind. Über diesbezügliche Entscheide wird keine Korrespondenz geführt oder Auskunft erteilt. Weiter weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Beiträge von Suchmaschinen wie Google erfasst werden können. Die Redaktion hat keine Möglichkeit, Ihre Kommentare aus dem Suchmaschinenindex zu entfernen.

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

Angebote

Rosentraum

Mit diesem Blumenstrauss machen Sie ihren Liebsten eine grosse Freude.

Rosentraum

CHF 98.–
Disclaimer:
Für den Kauf werden Sie auf die Seite unseres Promotionspartners geleitet.
Zur Übersicht
Schlagzeilen
 
 
Aktuelle Artikel
     

 

 

 
     

 

 

 
News
 
 

Angebote

Globi und die Energie

Von Erdöl, Klimawandel und Solarzellen. Ein Sachbuch für Kinder.

Globi und die Energie

CHF 25.90
statt CHF 29.90
Disclaimer:
Für den Kauf werden Sie auf die Seite unseres Promotionspartners geleitet.
Zur Übersicht