Anwil: Pony-Gespann gerät ausser Kontrolle und stürzt in Bach
Bei einem Wendemanöver auf dem Waldweg kippte die Kutsche zur Seite. Die Tiere rissen sich los und machten sich auf den Heimweg.

Gestern Dienstagnachmittag gegen 15:30 Uhr geriet ein scheuendes Pony-Gespann auf einem Waldweg in Anwil ausser Kontrolle und stürzte in ein offenes Bachbett an der Oltingerstrasse. Dies teilt die Baselbieter Polizei am Mittwochmorgen mit.
Die Kutscherin habe beabsichtigt, ihr Gespann ohne Passagiere, auf einem Waldweg zu wenden, als ihre Kutsche auf die Seite kippte. Die Ponys scheuten auf und gerieten ausser Kontrolle. «Dabei verlor die Kutscherin, welche beim Wendemanöver von der Kutsche stürzte, die Zügel aus den Händen», heisst es in der Medienmitteilung weiter.
Die Ponys hätten sich schliesslich galoppierend via Hauptstrasse und den abfallenden Brunnacher hinunter, Richtung Oltingerstrasse auf den Nachhauseweg gemacht. Bei der Einmündung in die Oltingerstrasse kam das Gespann über den Strassenrand hinaus und stürzte ins Bachbett des Hintermattbaches.
Unter Aufsicht eines Tierarztes konnten die Ponys durch die aufgebotene Feuerwehr sowie anwesende Landwirte und weitere Helfer geborgen werden. Ob sich die Ponys Verletzungen zugezogen haben, stehe derzeit noch nicht abschliessend fest – die Tiere werden durch einen Tierarzt betreut. (red.)
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