Charivari 2023 mit viel musikalischer Frauen-Power
In der nächstjährigen Ausgabe der Vorfasnachts-Veranstaltung erlebt das «Trio Piccolo Piano» eine Neuauflage. Auch die Guggenmusik Negro-Rhygass ist mit dabei.
Die Messlatte liegt hoch für das Kleinbasler Charivari. In diesem Jahr vermochte die Vorfasnachts-Veranstaltung regelrecht zu begeistern. Jeden Abend gab es «stürmischen Beifall» für das Team von Programmchef Erik Julliard. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an die Ausgabe im 2023, die vom 28. Januar bis 11. Februar stattfinden wird.
Dessen scheinen sich die Verantwortlichen bewusst zu sein. Noch bevor in Basel der Startschuss zur Herbstmesse fiel, hat das Charivari heute Donnerstag das Programm für das nächste Jahr kommuniziert.
«Ein gewisser Druck ist immer gut für die Weiterentwicklung einer Veranstaltung. Ausruhen ist nicht unsere Stärke», wird Julliard in der Medienmitteilung zitiert. Deshalb werde mit «Leidenschaft und Herzblut» am neuen Programm gearbeitet. Und dieses verspricht einiges.
Piano-Klänge kombiniert mit Piccolo
So zum Beispiel erlebe das in den 1970er-Jahren eigens für das Charivari gegründete Trio Piccolo Piano eine Neuauflage. Initiiert wurde diese damals noch neue Art von Fasnachtsmusik vom mittlerweile verstorbenen Profi-Pianist Robert Juen.
Waren es früher drei Männer, die gemeinsam musizierten, sind es heute drei Frauen. Mit dabei sind die Pfeiferinnen Barbara Freiermuth und Annika Kurz-Julliard sowie die Pianistin Barbara «Kurtli» Kleiner.
Schnitzelbank «d Gwäägi» mit dabei
Beim Alten bleibt es derweil in Sachen Schauspiel-Ensemble. Wie in den Vorjahren sollen Stephanie Schluchter, Martin Stich, Tatjana Pietropalo, Beatrice (Struppi) Waldis, Olivia Zimmerli und Tim Koechlin wieder «kritisch, witzig und pointiert unterschiedliche Themen ansprechen und alles auf die Schippe nehmen, was in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen gesorgt hat», heisst es in der Medienmitteilung weiter.
Vergangene Woche seien bereits die Textbücher verteilt worden. Nun gehe es ans Proben. «Wir geniessen, dass die Familie nach dem Sommerschlaf in alter Frische wieder zusammen ist. Gemeinsam wollen wir das Publikum erneut mit dem Charivari-Virus infizieren», wird Regisseur Lucien Stöcklin zitiert.
Für «treffsichere Verse» sollen derweil die Schnitzelbänke «d Gwäägi» und «d Gryysel» sorgen. Aus musikalischer Sicht werden mit der Guggenmusik Negro-Rhygass und der Fasnachtsgesellschaft Basler Rolli zwei Formationen auftreten, welche die Charivari-Bühne im Volkshaus bereits kennen.
Ebenfalls bestens vertraut mit der Kleinbasler Vorfasnachts-Veranstaltung ist die Pfyffergruppe «Schäärede», welche seit Jahren «fantastische Piccoloklänge mit verblüffenden Einlagen präsentiert». Weitere Überraschungen seien laut den Verantwortlichen am Charivari 2023 nicht ausgeschlossen. Informationen zum Ticket-Verkauf gibt es hier. (red.)
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