Einheitlicher Markenauftritt: Baloise nennt sich nur noch Baloise
Der Basler Versicherungskonzern vollzieht ein umfangreiches Rebranding und tritt künftig an allen Standorten unter gleichem Namen auf.

«Basler Versicherungen», «Baloise Bank SoBa», «Bâloise Assurances»: Mit diesem Birchermüesli an unterschiedlichen Firmenbezeichnungen ist ab heute Schluss. Der Basler Versicherungskonzern tritt per sofort an allen Standorten in vier Ländern ausschliesslich unter dem Markennamen «Baloise» auf.
Am Mittwochabend wurde das Rebranding im BVB-Tramdepot Dreispitz offiziell vorgestellt, wo auf die Gäste das Baloise-Drämmli wartete. Es ist Teil der umfangreichen Werbemassnahmen, mit denen das neue, farbige Baloise-Design bekanntgemacht werden soll.
«Für unser Unternehmen ist das ein grosser Moment. Seit 2019 waren wir intensiv mit dem Rebranding-Prozess beschäftigt. Es geht darum, dass die Baloise gegen innen wie aussen als einheitliche Marke wahrgenommen und erlebt wird», erklärte Mathias Zingg, Leiter Marketing und Vertrieb sowie Geschäftsleitungsmitglied Baloise Schweiz.
Identität zum Ausdruck bringen
In verschiedenen Videos soll zum Ausdruck gebracht werden, wofür der 160 Jahre alte Versicherer steht. Die Baloise sei der «inspirierende Partner für unser gemeinsames Morgen», zitierte Zingg den Leitgedanken, den man sich auf die Fahne geschrieben habe.
«Was bedeutet das? Wir wollen unsere Kundinnen und Kunden als verantwortungsvolle Partner unterstützen und begleiten, wenn sie sich verwirklichen und vielleicht auch Risiken eingehen». Damit verbunden sei ein ganz bestimmter Mindset, der die Möglichkeit des Scheiterns beinhalte. Nach dem positiv konnotierten, unternehmerischen Motto: «Manchmal klappt's. Manchmal lernt man».
Zingg gab Einblicke in einige Zahlen, die mit der Namensänderung verbunden sind. So seien in den letzten drei Jahren 500 Mitarbeitende in die verschiedenen Arbeiten involviert gewesen. 8'000 Werbeartikel und 20'000 Webpages müssten angepasst sowie 1'000 Logos an den Baloise-Standorten ausgetauscht werden.
«Wir haben beim Auswahlverfahren für das neue Logo acht Agenturen zur Präsentation eingeladen und später auch Kundenumfragen durchgeführt», so Zingg im Gespräch mit Prime News. Die Gesamtkosten bezifferte der Baloise-Manager auf einen «zweistelligen Millionenbetrag im unteren bis mittleren Bereich». Das Rebranding dürfte also rund 25 Millionen Franken gekostet haben.
«Es wird nun viel einfacher, als Einheit aufzutreten», erklärte Zingg weiter. Als die grösste Herausforderung bezeichnete er indes, dass die 8'000 Mitarbeitenden nun auch bei den Begegnungen mit der Kundschaft die Identität lebe, welche die Baloise mit ihrem aufgefrischten Label verkörpern wolle. «Nur dann wird unser neuer Markenauftritt auch zum Erfolg», sagte Zingg. (ck)
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