06.03.2023 News aus der Region

«Fasnachts­stuube» schliesst auf Ende März ihre Tore

Nach etwas mehr als drei Jahren ist Schluss mit der Themen-Beiz. Die Wirte suchen Nachfolger.

«Almi» (2.v.r.) und Rolf Tschan (ganz links) bei der Eröffnung der Fasnachts­stuube. Bild: Website Fasnachts­stuube

Im November 2019 öffnete der bekannte Komiker Patrick «Almi» Allmandinger gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Rolf Tschan in den Räumlichkeiten der ehemaligen Kult-Beiz «Pinguin» an der Schützenmattstrasse die «Fasnachtsstube».

Das Konzept: Ein Lokal, in dem 365 Tage im Jahr Fasnachts-Stimmung herrscht – mit Laternen, Larven, Blaggeden als Dekoration und Mehlsuppe und Hörnli mit Ghacktem auf der Speisekarte.

Nun, etwas mehr als drei Jahre später, ist Schluss. Auf den sozialen Medien kommuniziert die «Fasnachtstuube», dass sie auf Ende März ihre Tore schliesst. 

Der Grund: Teamwork, persönliches Engagement, Leidenschaft und Kooperation zwischen den beiden Initianten würden «mittlerweile nicht mehr vollumfänglich bilateral getragen und aufgrund der aktuellen Gegebenheiten kann deshalb die Weiterführung der Sujet-Baiz in einer unilateralen Konstellation nicht mehr aufrechterhalten werden», so Geschäftsführer Rolf Tschan.

Grosse «Austrinkete» am 31. März

Tschan bilanziert jedoch, dass sich die «Fasnachtsstuube» einen Namen «als beliebter Treffpunkt für Stammgäste, Gruppen-Events und Touristen» gemacht und sich in der Basler Beizen-Szene etabliert habe.

Die Noch-Gastgeber hoffen, dass neue Wirte in ihre Fussstapfen treten und ihre Idee einer «Baiz mit fasnachtlichem Flair» weiterführen. Interessenten können sich bei Tschan melden. 

Die «Fasnachtsstuube» ist bereits ab heute Montag nicht mehr für «Laufkundschaft» geöffnet. Bereits platzierte Reservationen werden als «geschlossene Gesellschaft» bedient. Am 31. März laden Tschan und Almi ab 18 Uhr noch einmal alle Interessierten zum grossen «Austrinkete» ein, bevor sie die Beiz definitiv schliessen. (red.)

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