10.05.2023 News aus der Region

Cyberkriminelle: Daten des Erziehungsdepartements im Darknet

Erpresser machten Drohung wahr. Daten des Erziehungs­departements wurden veröffentlicht. Dahinter stecke die Hackergruppe «Bianlian».

Verbrecher haben Datenpakete im Darknet veröffentlicht. Bild: Pixabay

Der Verbrechergruppe namens «Bianlian», die auch schon den Schokoladenhersteller Läderach angegriffen hatte, ist es bereits im Januar gelungen, Daten des Erziehungsdepartements (ED) zu entwenden. Darauf folgte eine Lösegeldforderung. Über deren Höhe schweigt sich das Departement auf Anfrage von Prime News aus. Das Departement sei darauf nicht eingegangen.

Nun habe die Gruppierung mehrere Datenpakete im Gesamtumfang von mutmasslich 1.2 Terabyte im Darknet publiziert, wie das Erziehungsdepartement in einer Medienmitteilung kommuniziert. 

Update: Wie an einer Medienkonferenz des Erziehungsdepartementes verlautete, seien auch «sensible Daten» von Basler Schülerinnen und Lehrpersonen publiziert worden, beispielsweise Lehrberichte, Noten, Absenzen, E-Mail-Korrespondenzen, Abklärungsberichte und eine Anzahl den Behörden noch unbekannte Daten. Die Gefahr sei gross, dass sich darunter etwa auch heikle Dokumente wie schulpsychologische Berichte befinden. (Bericht: Basler Zeitung)

Direkt betroffene Personen würden direkt vom Erziehungsdepartement informiert, heisst es in einer Medienmitteilung des Erziehungsdepartementes.

Wahrscheinlich ein E-Mail, das geöffnet wurde

Bislang funktionierten die Systeme tadellos, sagt ED-Sprecher Gaudenz Wacker. Schon vor der Attacke habe man diese auf mögliche Schwachstellen hin überprüft. 

Bereits im Januar machte das Departement den Angriff öffentlich. Attackiert wurde demnach «eduBS», ein Netzwerk, das den Basler Lehrpersonen und Schülerinnen/Schülern zur Verfügung steht. Es laufe vom kantonalen Datennetz isoliert, weitere Kreise seien nicht betroffen. «Es ist wahrscheinlich, dass der Zugriff durch ein präpariertes E-Mail geschah, das geöffnet wurde.»

Nicht der erste Angriff auf den Kanton

Die Daten seien nicht entwendet, sondern kopiert worden. Als Sicherheitsmassnahme mussten Ende März sämtliche Lehrpersonen sowie die Schülerinnen und Schüler ihre Passwörter ändern. Die IT-Abteilung des Departements habe zusammen mit «externen Expertenteams» in den letzten Wochen die betroffenen Systeme und Daten eingehend überprüft. 

Der aktuelle Cyberangriff ist nicht der erste gegen den Kanton Basel-Stadt. Vor zwei Jahren wurden die Server der Allgemeinen Gewerbeschule Basel von der Ransomware Ryuk lahmgelegt.

Die Basler Regierung hat am Mittwoch eine neue Datenstrategie vorgestellt. (cb.)

Die kostenlose Prime News-App – jetzt herunterladen.

Noch keine Kommentare

max. 800 Zeichen

Regeln

Ihre Meinung zu einem Artikel ist uns hochwillkommen. Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Regeln: Bitte beziehen Sie sich bei Ihrem Kommentar auf das Thema des Beitrags und halten Sie sich an den Grundsatz, dass in der Kürze die Würze liegt. Wir behalten uns vor, Kommentare zu kürzen. Geben Sie Ihren Namen an und benutzen Sie keine Namen anderer Personen oder Fantasienamen – ansonsten sieht die Redaktion von einer Publikation ab. Wir werden ferner Kommentare nicht veröffentlichen, wenn deren Inhalte ehrverletzend, rassistisch, unsachlich oder in Mundart oder in einer Fremdsprache verfasst sind. Über diesbezügliche Entscheide wird keine Korrespondenz geführt oder Auskunft erteilt. Weiter weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Beiträge von Suchmaschinen wie Google erfasst werden können. Die Redaktion hat keine Möglichkeit, Ihre Kommentare aus dem Suchmaschinenindex zu entfernen.

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

Angebote

Immer müde und schlapp?

Andreafer – die leckeren Eisensticks. Profitieren Sie jetzt: Beim Kauf von 3 Packungen erhalten Sie 22% Rabatt!

Immer müde und schlapp?

CHF 50.–
statt CHF 64.70
Disclaimer:
Für den Kauf werden Sie auf die Seite unseres Promotionspartners geleitet.
Zur Übersicht
Schlagzeilen
 
 
Aktuelle Artikel
     

 

 

 
     

 

 

 
News
 
 

Angebote

Immer müde und schlapp?

Andreafer – die leckeren Eisensticks. Profitieren Sie jetzt: Beim Kauf von 3 Packungen erhalten Sie 22% Rabatt!

Immer müde und schlapp?

CHF 50.–
statt CHF 64.70
Disclaimer:
Für den Kauf werden Sie auf die Seite unseres Promotionspartners geleitet.
Zur Übersicht