20.10.2023 News aus der Region

Baselbieter Polizei warnt: Wildtiere auf der Strasse

Im Herbst passierten die meisten Kollisionen zwischen Autos und Wildtieren. Diese könnten auch für Autolenker fatale Folgen haben.

600 Unfälle passieren pro Jahr im Baselbiet zwischen Autos und Wildtieren. Symbol-Bild: Pixabay

Autounfälle sind für viele heimische Wildtierarten eine der häufigsten Todesursachen, schreibt die Baselbieter Polizei. «Allein im Kanton Basel-Landschaft ereignen sich jährlich über 600 Unfälle mit verletzten oder toten Wildtieren.» Obwohl Tiere das ganze Jahr über Verkehrsunfällen zum Opfer fallen, erreicht die Zahl der Vorfälle im Herbst ihren Höhepunkt.

Das Amt für Wald beider Basel und die Polizei Basel-Landschaft rufen deshalb zur Vorsicht auf. Nicht nur für Tiere, sondern auch für die Fahrzeuglenkerinnen und -lenker könne eine Kollision «fatale Folgen» haben. Verletzungen von Menschen oder beträchtlicher Sachschaden sind die Folge.

Besonders gefährlich: Morgen- und Abendstunden

Wildunfälle können grundsätzlich jederzeit und überall passieren. Besondere Aufmerksamkeit gelte jedoch in den frühen Morgen- und Abendstunden, wenn es noch dämmrig ist. «Die Tiere sind zu diesen Tageszeiten auf Nahrungssuche.»

Aber auch nachts können Rehe, Wildschweine und Füchse unterwegs sein. An Feldern entlang und durch den Wald ist die Wahrscheinlichkeit, dass Tiere die Strasse überqueren, ohnehin sehr hoch.

Deshalb gilt: Möglichst langsam fahren, vor allem, wenn durch Strassenschilder ausdrücklich vor Wildwechsel gewarnt wird.

Bei einem Unfall mit einem Wildtier ist aus Gründen des Tierschutzes und gemäss Gesetz unverzüglich die Polizei (Telefon 112) zu benachrichtigen. Verletzte Tiere müssen schnell gefunden werden. Wer die Meldung unterlässt, macht sich zudem strafbar. (Red)

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