37'000 Besuchende an der Museumsnacht
Trotz frostigen Temperaturen zog es die Menschen am Freitagabend auf die Basler Strassen und in die Kulturinstitutionen der Stadt.

Seit 2001 gehört sie zu Basel: die Museumsnacht. 41 Museen und Kulturinstitutionen öffneten gestern Freitagnacht ihre Türen für die Öffentlichkeit. Trotz eisigen Temperaturen liessen sich die Menschen nicht vom Angebot abhalten. Um ein Uhr morgens, eine Stunde vor Schluss, wurden in den 29 Museen 118'632 Eintritte gezählt. Das verkündet das Präsidialdepartement in einer Medienmitteilung.
Dies seien 7,6 Prozent weniger als im Rekordjahr 2023 mit 128'359 Eintritten. Die erste Hochrechnung zeige, dass circa 37'000 Menschen durch die kühle Winternacht zogen. 1'000 weniger als im Januar des vergangenen Jahres. Die Hälfte der Besuchenden sollen Menschen unter 26 Jahren ausgemacht haben. Dank Sponsoren dürfen sie die Museumsnacht jeweils gratis besuchen.
Vom Lernort zur Partynacht
Die Museen waren in den Anfängen des Kulturevents auf die Besucherorientierung fokussiert. Der Anspruch lag darin, das Museum mit einem speziellen Programm für verschiedene Zielgruppen zu einem offenen Lernort werden zu lassen, so das Präsidialdepartement. Heute sei die Museumsnacht Kultur- und Partynacht in einem.
Die Museumsnacht Basel ist ein Projekt der Abteilung Kultur und «museen basel». Hinter den Kulissen seien rund 2’000 Menschen im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf zu garantieren.
Die nächste Museumsnacht Basel ist am 17. Januar 2025 geplant. (Red)
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