Taubeninitiative in Basel-Stadt kommt zustande
In vier Monaten konnten über 3'000 Unterschriften für ein «modernes Stadttaubenkonzept» gesammelt werden.

2020 wurden die Taubenschläge im Stadtkanton geschlossen – für die Befürworter der sogenannten Tauben-Initiative ein Fehler.
«Wir sind der festen Überzeugung, dass der Kanton Basel-Stadt dringend ein neues und zeitgemässes Stadttaubenkonzept benötigt, um die ungelöste Stadttaubenproblematik nachhaltig anzugehen», schreiben sie in einer Medienmitteilung von gestern Sonntagabend.
Es brauche stattdessen ein «tierschutzgerechtes Konzept zur Regulierung und Reduzierung der Stadttauben, das zum Wohle von Mensch und Tier ist.» Orte wie Bern und «andere europäische Städte» hätten bereits ein solches.
«Streitereien und Handgreiflichkeiten» wegen Stadttauben
Der Grund: Viele Bürger in Basel hätten mit Stadttauben zu kämpfen, die auf ihren Balkonen nisten und die Frage, wie mit den Vögeln umzugehen sei, führe zu «vielen Streitereien und gar Handgreiflichkeiten». Der Kanton wiederum ziehe sich durch die Schliessung der Schläge aus der Verantwortung.
Diese Forderung scheint in der Bevölkerung laut den Initianten Anklang gefunden zu haben. Am 2. September hätten sie die Unterschriftensammlung gestartet, nun seien bereits mehr als die erforderlichen 3'000 zusammengekommen.
Sie werden nun in dieser Woche der Staatskanzlei zur Kontrolle zugesandt, die Befürworter hoffen auf eine rasche Bearbeitung und wollen die kontrollierten Listen «so zügig wie möglich» offiziell an den Grossrat übergeben. (red)
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