«Enormer Anstieg» von Sanitäts-Einsätzen an der Fasnacht
Insgesamt 69 Mal mussten die Ambulanzen an den drey scheenschte Dääg ausrücken – fast dreimal mehr als 2023. Für die Polizei war es eine ruhige Fasnacht.

Obwohl die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Rettung Basel-Stadt, «wie allewyl», zu verschiedenen Einsätzen gerufen wurden, verlief die Basler Fasnacht 2024 «ruhig und ohne grössere Zwischenfälle», teilt das Justiz- und Sicherheitsdepartement am Donnerstag mit.
Bei der Sanität der Rettung Basel-Stadt war jedoch eine deutliche Zunahme der Einsätze zu verzeichnen – gar ein «enormer Anstieg» wird in der Mitteilung bilanziert. Konkret wurde die Sanität an der diesjährigen Fasnacht zu 69 Einsätzen gerufen. Im Vorjahr waren es rund 25. Hauptursachen hierfür seien übermässiger Alkoholkonsum und Kreislaufprobleme gewesen.
Der Kantonspolizei Basel-Stadt wurden rund ein Dutzend Schlägereien und Tätlichkeiten gemeldet. Ein schwererer Vorfall ereignete sich am Fasnachtsmontag, als eine 15-Jährige mit einer Flasche attackiert und verletzt wurde (Prime News berichtete).
Insgesamt wurden zudem 35 verloren gegangene Binggis ihren Begleitpersonen übergeben. 277 Zweiräder mussten aus der Innenstadt entfernt werden und können wie jedes Jahr im Zeughaus bei der Velosammelstelle abgeholt werden.
Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt leistete ebenfalls zwei Fasnachtseinsätze. (red)
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