Sechs Pflanzentöpfe für Freie Strasse und Barfüssergasse
Ab Mai 2024 sollen Tröge mit Sitzgelegenheiten und drei Meter hohen Bäumen die Strassen zieren.

Im Mai 2024 soll die Freie Strasse zwischen Bankverein und Streitgasse vier Pflanzentröge mit Rundbänken erhalten. Zwei weitere werden in der Barfüssergasse platziert. Sie werden bis zur kalten Jahreszeit in der Innenstadt verbleiben. Dies schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) heute Mittwoch in einer Medienmitteilung.
Diese Massnahme ist auf das Stadtklimakonzept und das Gestaltungskonzept Innenstadt zurückzuführen, die festhält: «Mobile Begrünungselemente sollen die Freien Strasse begrünen, Schatten spenden und Orte zum Verweilen schaffen».
Die Tröge werden mehrstämmige persische Eisenholzbäume und immergrünes Gras enthalten. Laut dem BVD gelten die «hitzeverträglichen» Bäume in Fachkreisen als «Zukunftsbäume» für die Stadt. Die Jungbäume sollen circa drei Meter hoch sein und schirmartig wachsen.
Mehr mobile Bäume im nächsten Jahr
Geplant sei zudem, nach der voraussichtlichen Fertigstellung der unteren Freie Strasse im Sommer 2024, den Pflanzentrog der Bäumleinsgasse dorthin zu verschieben. Weiter schreibt das BVD, soll die Freie Strasse auf Ende Jahr vollständig mit Alpnacher Quarzsandstein-Platten versehen sein.
Auch im nächsten Jahr sei wieder vorgesehen, Begrünungselemente in der Freien Strasse und den angrenzenden Gassen aufzustellen. Zusätzlich sollen am Bankverein, bei der Universitätsbibliothek – in Zusammenarbeit mit der Universität Basel – und am Rhein, auf Höhe Leuengasse, mobile Bäume aufgestellt werden.
Wo möglich gehören Bäume in den Boden
Wo immer möglich, würde die Stadtgärtnerei Bäume im Boden und nicht in Töpfen pflanzen. Für dauerhafte Bäume würde die Freie Strasse jedoch zu wenig Platz bieten. Damit sie sich entfalten könnten, benötigten die grünen Riesen einen Wurzelraum von rund fünf Metern Durchmesser und ein Abstand von vier Metern zur nächsten Fassade.
Das sei in der Freien Strasse mit einer Breite von rund 12 Metern und einem dichten Netz von unterirdischen Infrastrukturen für Energie, Wasser und Abwasser nicht gegeben. Zudem müsse oberirdisch genügend Platz für die Anlieferung der Geschäfte, die Zufahrt für Feuerwehr und Kehrrichtabfuhr wie auch Veranstaltungen vorhanden sein. (red)
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