03.03.2024 News aus der Region

Deutliches Ja zur 13. AHV-Rente in den beiden Basel

Reaktionen von Gewerk­schaft Unia und Wirtschafts­komitee zu den Abstimmungs­ergebnissen.

Auch in den beiden Basel wurde die Initiative für eine 13. AHV-Rente angenommen. Bild: Initiative für eine 13. AHV-Rente / Facebook

Einheitliche Meinung in den beiden Basel: Die 13. AHV-Rente wurde in Basel-Stadt (64%) wie auch in Baselland (61%) mit deutlichem Mehr angenommen. Dieser Wert liegt über dem schweizerischen Durchschnitt (mehr dazu in der Statistik-Übersicht). Chancenlos blieb derweil die Renteninitiative. 

Freude über dieses Abstimmungsergebnis äussert die Gewerkschaft UNIA Aargau Nordwestschweiz. Mit dem «deutlichen Ja» zur 13. AHV-Rente und dem «wuchtigen Nein» zur Renteninitiative sorge die Schweiz für den sozialen Ausgleich. Damit werde auch in der Region Basel «das Vertrauen in die solidarische Altersvorsorge» gestärkt. «Die Unia versteht dies als klaren Auftrag, künftige Angriffe auf die Renten abzuwehren», heisst es in dem Communique weiter. 

Auf der Verliererseite äussert das regionale Wirtschaftskomitee sein Bedauern über den Ausgang der eidgenössischen Abstimmungen. Es handle sich um ein «bitteres» Resultat, schreiben die Verantwortlichen in einer Presseerklärung. «Zwar konnten wir mit vereinten Kräften die anfänglich klare Zustimmung bedeutend mindern, dennoch wurde die Einführung einer 13. AHV-Rente heute national und in beiden Basel beschlossen.»

Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, lässt sich mit den Worten zitieren: «Das Anliegen ist auf grossen Anklang gestossen. Das ist verständlich. Denn das Problem der Altersarmut ist ein ernstzunehmendes – wir hätten uns dennoch einen nachhaltigeren Lösungsansatz ohne Giesskannen-Prinzip gewünscht.» Nun müsse «so rasch wie möglich» geklärt werden, wie die Zusatkosten finanziert würden.

Als Vertreterin des Wirtschaftskomitees hält die Baselbieter SVP-Nationalrätin Sandra Sollberger dazu fest: «Es gilt sicherzustellen, dass die zusätzliche Rente nicht auf Kosten von anderen Bedürftigen abgewälzt wird.» (ck)

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