FDP Baselbiet: Präsident Ferdinand Pulver tritt zurück
Die Partei hat diverse Mutationen im Vorstand und die Ja-Parole zum Energie-Gesetz beschlossen.

Noch vor seiner einstimmigen Wiederwahl gab Parteipräsident Ferdinand Pulver am Donnerstagabend seinen Rücktritt per Parteitag vom 5. September 2024 bekannt. Wenn er sein Amt abgibt, wird er der Baselbieter FDP drei Jahre vorgestanden haben.
Als Begründung gab er seine Kandidatur für das Gemeindepräsidium in seiner Wohngemeinde Reinach an. Es sei ihm unmöglich, Gemeindepräsidium und Parteipräsidium gleichzeitig glaubwürdig auszuüben – respektive auch glaubwürdig für das Exekutivamt zu kandidieren, wie er gegenüber Prime News ausführte. Zudem seien die vergangenen Wahlen für ihn strapaziös gewesen.
Pulver hat eine Findungskommission eingesetzt, wie es in der Mitteilung der Partei heisst.
Wechsel in der Parteileitung, Ja zum Energiegesetz
Weitere Änderungen in der Parteileitung: Marianne Hollinger aus Aesch, Marc Schinzel aus Binningen und Klaus Endress aus Reinach traten zurück. Alain Bai aus Muttenz wurde bestätigt. Neu in die Leitung gewählt wurden Sven Inäbnit aus Binningen, Nadine Jermann aus Buus, Birgit Kron aus Reinach und Cyril Bleisch, Präsident der Jungfreisinnigen BL, aus Münchenstein.
Ferner hat die FDP Baselland die Parole für die Abstimmung zur Revision des kantonalen Energiegesetzes vom 9. Juni 2024 gefasst: Mit 34 Ja zu 12 Nein bei zwei Enthaltungen habe die Partei «ein klares Ja» zur Revision des kantonalen Energiegesetzes beschlossen. Damit setze die FDP BL «ein klares Bekenntnis zum Netto- Null CO2 - Ziel im Jahr 2050». (Red)
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