Falsche Handwerker verschaffen sich Zugang zu Wohnungen
In den vergangenen Wochen haben angebliche Handwerker in Riehen und Basel mindestens zwei Einschleichdiebstähle verübt.

Mindestens zwei Mal soll es in den vergangenen Wochen zu Einschleichdiebstählen durch angebliche Handwerker in Basel und Riehen gekommen sein. Wie die Kantonspolizei mitteilte, werde noch ermittelt, ob es sich in diesen beiden Fällen um die gleichen Täter handle.
Ein Fall ereignete sich am 22. Oktober am Morgen am Habermarkweg in Riehen, der zweite am 24. Oktober am Herrengrabenweg in Basel. In beiden Fällen sollen zwei Männer vorgegeben haben, sie hätten am Kamin oder Dach der Einfamilienhäuser Schäden entdeckt.
Sie sollen daraufhin angeboten haben, die Schäden anzuschauen und provisorisch zu reparieren. Die beiden älteren Hausbesitzer wurden daraufhin im Haus abgelenkt. So konnten die beiden Männer Geld und Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Franken stehlen.
Als die beiden Hausbesitzer den Diebstahl bemerkten, waren die Männer bereits weitergezogen. Sie sollen zwischen 165 und 180 Zentimeter gross gewesen sein mit weisser Hautfarbe und aufrechter Haltung. Zudem hätten sie Deutsch gesprochen und schwarz-braune mittellange und kurze braune Haare getragen.
In Riehen haben sie zudem dunkle Kleidung getragen, in Basel einer Jeans und ein helles Oberteil. Die Staatsanwaltschaft empfiehlt, nur selbst bestellte oder angekündigte Handwerker ins Haus zu lassen. Es sei zudem nie falsch, sich einen Ausweis zeigen zu lassen.
Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung und eine Meldung, sollte sich etwas Ähnliches zutragen. (mei)
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