Mehrere Schaufenster und Fassaden versprayt
Rund 200 Menschen zogen an einer unbewilligten Demonstration teils vermummt vom Gross- ins Kleinbasel.

Am Montagabend fand in der Basler Innenstadt eine unbewilligte Demonstration statt. Auf der Route vom Marktplatz über die Mittlere Brücke bis zum Matthäusplatz wurden diverse Schmierereien angebracht und der Verkehr behindert.
Wie die Kantonspolizei Basel-Stadt in einer Medienmitteilung schreibt, hätten sich kurz vor 18 Uhr rund 200 Personen auf dem Marktplatz versammelt. Zu einem Gespräch mit dem Dialogteam der Polizei seien sie nicht bereit gewesen.
Auf dem Weg ins Kleinbasel sind unter anderem an der Mittleren Brücke, an den Schaufenstern der Confiserie Läderach im Kleinbasel, am geschlossenen Burger King beim Claraplatz oder am Interdiscount an der Unteren Rebgasse Schmierereien angebracht worden.
An zahlreichen Fassaden und Mauern fanden sich zudem mit einer Schablone aufgetragene Botschaften in roter Farbe. Darauf zu sehen ist eine sitzende Frau mit Kalaschnikov und die roten Buchstaben «Jin, Jiyan, Azadi».
Verkehr behindert und Pyros gezündet
Gemäss den sozialen Medien lief die Demo unter dem Motto: «Das Patriachat mordet - Von Trauer zu Wut, von Wut zu Widerstand». Das Thema: Widerstand gegen Gewalt an Frauen. Aus diesem Grund wurde der Brunnen am Wettsteinplatz rot gefärbt.
Kurz vor 19 Uhr setzte sich der Demonstrationszug, in welchem auch vermummte Personen mitmarschierten, in Richtung Kleinbasel in Bewegung. Dabei kam es zu Behinderungen des öffentlichen und privaten Verkehrs.
Der Zug führte über die Mittlere Brücke durch die Greifengasse und über den Claraplatz zur Feldbergstrasse. Auf dem Matthäusplatz löste sich die Kundgebung kurz vor 20 Uhr auf. Es seien auch Pyros gezündet worden. (red)
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