18.12.2024 News aus der Region

BLT eröffnet ein neues Kunden­zentrum beim Theater

Die neue Anlaufstelle öffnet morgen Donnerstag. Die Kundschaft soll dort Abos kaufen und Informationen erhalten können.

Neues Domizil nahe beim Theater Basel. Bild: Claude Bühler

Die Baselland Transporte BLT drängen immer mehr ins stadtbasler Zentrum vor. Der einstige BLT-Verkaufsladen zieht von der Heuwaage fast schon an den Steinenberg: an die Tramhaltestelle Theater. 

Vom Format «Verkaufsladen» will man sich mit der Bezeichnung «Home of Mobility» deutlich absetzen. Real werden im grosszügigeren Ambiente Tickets und Abos verkauft. Es werden Beratung und Kundendienst angeboten zu den «neuen, multimodalen» Mobilitätsangeboten.

Für Geschäftskunden verfügt das «Home of Mobility» zusätzlich über ein «grosszügiges» Sitzungszimmer.

Ein weiterer Anziehungspunkt dürfte vor allem der Tramsimulator darstellen. Hier liessen sich die BLT Linien 10 und 11 «hautnah erleben» und die Trams selbst steuern. Das «spielerische Erlebnis» soll Einblicke in die Welt der Tramwagenführerinnen und -führer bieten.

Update für die App Go! inklusive Velospot

Zeitgleich mit der Eröffnung des Home of Mobility bringt die BLT ein Update der Mobilitätsapp «Go!» heraus. Diese biete nicht nur ein verbessertes Benutzererlebnis, sondern auch neue Funktionen, «die den Alltag der Nutzerinnen und Nutzer erleichtern», heisst es vielversprechend in der BLT-Mitteilung.

Geboten werden «intermodales Routing», Abfahrtzeiten in Echtzeit sowie ein Abo-Service für individuelle Störungsmeldungen. Neu ist zudem Velospot integriert. «Damit steht neben Pick-e-Bike ein weiteres Mikromobilitätsangebot zur Verfügung, um die nahtlose Verbindung verschiedener Verkehrsmittel zu erleichtern.»

Weg von der Hoch­haus-Baustelle

Mit dem Umzug in das Home of Mobility schliesst die bisherige Verkaufsstelle an der Heuwaage, die seit 1987 nur 300 Meter vom neuen Standort entfernt betrieben wurde. Die alten Räumlichkeiten entsprächen nicht mehr den heutigen Anforderungen – sowohl für die Kundschaft als auch für die Mitarbeitenden.

Enge Platzverhältnisse und veraltete Infrastruktur machen den Schritt notwendig. Zudem werde der geplante Bau eines neuen Hochhauses in unmittelbarer Nähe «zu mehrjährigen Bauarbeiten mit erheblichen Lärm- und Staubemissionen führen.» (cb)

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