17.01.2025 News aus der Region

Behörde nimmt Be­trieb im renovierten Arbeits­amt auf

Die Gesamt­sanierung des AWA hat 19,3 Millionen Franken gekostet. Die Ar­beiten konnten frist­gerecht fertig­gestellt werden.

Den markanten halbrunden Bau im Kleinbasel hat in den 1930er Jahren der Stadtbaumeister Erwin Rudolf Heman realisiert. Bild: zVg

Während der letzten zwei Jahre haben Baufirmen das Gebäude des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) an der Basler Utengasse saniert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten während dieser Zeit das denkmalgeschützte Gebäude verlassen.

Wie es in einer Mitteilung des zuständigen Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt unter der Leitung von SP-Regierungsrat Kaspar Sutter heisst, sind die Beamtinnen und Beamten jetzt an den Standort im Kleinbasel zurückgekehrt.

Geplant haben die Totalsanierung die Architekten Trinkler, Stula und Achille. Gemäss Communiqué ist in den letzten Monaten eine Arbeitswelt entstanden, die «Offenheit, Zusammenarbeit und Barrierefreiheit in den Mittelpunkt» stellt. Das AWA habe «flexible Arbeitsbereiche» und «offene Flächen» eingerichtet. Dies soll den Austausch fördern zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit der Bevölkerung.

Die Räume und Übergänge sind «offen» und «barrierefrei» gestaltet worden. Bild: zVg

Strom vom Dach

In der Mitteilung ist die Rede von einer «einladenden Atmosphäre», in der die Behörde die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner «effektiv und zielgerichtet» behandelt. Die Infrastruktur sei dienstleistungsorientiert ausgerichtet, strukturiert und funktional und mache deutlich, dass das AWA die hohen Ansprüche an einen modernen Service public erfülle und staatliche Leistungen leicht zugänglich mache.

Neben einer energetischen Sanierung haben Handwerker eine Photovoltaikanlage auf das Dach geschraubt. Die Panels sollen jährlich Strom für rund acht Vierpersonenhaushalte produzieren. 

Die Fassade des Amts- für Wirtschaft und Arbeit musste energetisch saniert werden. Bild: zVg

Tag der Offenen Tür im April

Gebaut hat das heute denkmalgeschützte Gebäude der Basler Stadtbaumeister Erwin Rudolf Heman in den 1930er Jahren. Das halbrunde Haus ist nach dem Vorbild des Dessauer Arbeitsamtes erbaut worden und ist ein prägendes Gebäude in der Kleinbasler Altstadt.

Wie das AWA auf Anfrage von Prime News erklärt, belaufen sich die Kosten für die Sanierung auf 19,3 Millionen Franken. Die Arbeiten seien «budget- und zeitgerecht» erfolgt. Mit den ersten Arbeiten begannen die Baufirmen bereits 2020.

Das AWA ladet die Bevölkerung am Freitag, 4. und am Samstag, 5. April zum Tag der Offenen Türe ein. Alle Interessierten sind eingeladen, sich das frisch renovierte Gebäude anzuschauen. Die Besucherinnen und Besucher können an Führungen teilnehmen. Das Haus soll künftig auch als Veranstaltungsort für kulturelle Events und Debatten zur Verfügung stehen. (mar)

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