Birsig-Parkplatz kriegt neuen Namen und neues Gesicht
Ab Sommer soll der Birsig-Parkplatz belebt und umbenannt werden. Geplant sind eine Begrünung und ein Pavillon.

Im Jahr 2038 wird der Birsig-Parkplatz erneuert. Geht es nach dem Kanton Basel-Stadt, soll er aber schon früher attraktiver werden. Am Mittwoch informierte die Kantons- und Stadtentwicklung über geplante Sofortmassnahmen zur «Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Erhöhung der Sicherheit».
So sollen im Sommer Baumtöpfe, Sitzgelegenheiten, Veloparkings und Spiel- und Gestaltungselemente aufgestellt werden, geplant sind zudem zwei Grünflächen, die sich wiederum kühlend auswirken sollen.
Für ein besseres Sicherheitsgefühl plant der Kanton eine zusätzliche Beleuchtung. Zwischen Stänzlergasse und ehemaliger Drehscheibe ist eine Fussgängerzone geplant. Von Montag bis Samstag von 5 Uhr bis 11 Uhr wird der Güterumschlage weiterhin für alle möglich sein.
16 Parkplätze fallen weg
Für die geplanten Massnahmen müssen 16 Parkplätze weichen. Der Behindertenparkplatz bleibt bestehen, wird aber verschoben, wie es in der Mitteilung weiter heisst. «Die Sofortmassnahmen sind in den vergangenen Monaten mit den Anwohnenden und den örtlichen Gewerbetreibenden diskutiert worden», schreibt die Stadtentwicklung weiter.
Verbesserungsvorschläge seien entsprechend aufgenommen worden. Gegen die angekündigten Sofortmassnahmen könne Einsprache erhoben werden. Ab Mittwoch sind sie im Kantonsblatt publiziert.
Der Birsig-Parkplatz soll im Zuge der Umnutzung in «Am Birsigboden» umbenannt werden.
Kleine Pavillons über dem Flusslauf
2009 verlangte eine Initiative die Offenlegung des unterirdischen Birsigs. Abklärungen zeigten aber, dass links und rechts davon nur wenig Platz übrig bliebe. Auch der Gestaltungsspielraum stellte sich als zu klein heraus und die Umlegung zahlreicher Leitungen wäre mit hohen Kosten verbunden.
Folglich genehmigte der Grosse Rat einen Gegenvorschlag, der die Aufwertung des Birsig-Parkplatzes vorsah. Im Zuge dessen werde der Kanton dann in einem zweiten Schritt einen Pavillon aufstellen. «Er hat Testcharakter und soll Aufschluss darüber geben, wie der 2021 von einer Jury ausgewählte Projektvorschlag 'Birsig Garten Basel' umsetzbar ist», heisst es in der Mitteilung.
So sollen «einfache Pavillons» den unterirdischen Flusslauf des Birsig nachzeichnen und «mit Ateliers und Cafés den Ort beleben und attraktiver machen». Technisch sei dies machbar, denn der Deckel über dem Birsigtunnel könne die Pavillons tragen. (mei)
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