Restaurant im Kasernenhauptbau soll 2028 eröffnen
Rund 3,4 Millionen Franken hat der Grosse Rat Anfang Jahr für den Ausbau des Restaurants bewilligt. Die Ausschreibung läuft.

Seit 2016 befindet sich das Restaurant im Kopfbau der Kaserne im Rahmen des Geamtausbaus in Planung. Ein Pächter oder eine Pächterin konnte nicht gefunden werden, zumindest nicht unter der Bedingung, dass die Räumlichkeiten selber finanziert werden müssen.
Bei einer zweiten Ausschreibung ging der Pachtvertrag dann an Cécile Grieder mit ihrer Grenzwert-Gruppe. Das war Ende 2022. Die Bedingungen hatten sich aber geändert. Die Regierung hatte nämlich beantragt, den Vollausbau mit rund 3,4 Millionen vom Kanton finanzieren zu lassen.
Im Grossen Rat sorgte dieser Vorschlag Anfang Jahr für eine hitzige Debatte. Eine «in den Grundfesten verkorkste Situation» hiess es von Seiten der FDP und der SVP. Die Basta kritisierte derweil, das Kasernen-Areal werde zunehmend kommerzialisiert.
Aussenfläche wird beschränkt
Im Endeffekt beschloss der Grosse Rat ein Kostendach von rund 3,4 Millionen Franken für die Realisierung der entsprechenden Gastrofläche. Zudem müsse die Mieterschaft 925'000 Franken der Ausbaukosten mittragen und über eine Mietdauer von 15 Jahren amortisieren.
Auch wird die Aussenfläche des Restaurants zum Rhein hin auf maximal 85 Quadratmeter beschränkt. So sollen weitere öffentliche Nutzungen «ohne Konsumzwang» gewährleistet sein, wie es in der Mitteilung des Katons heisst.
Das Restaurantprojekt wird jetzt neu ausgeschrieben. Die Unterlagen wurden entsprechend publiziert. Interessierte Organisationen und Personen aus dem Gastronomiebereich können sich ab sofort melden. «Gesucht wird eine Betreiberorganisation mit einem attraktiven Gastronomiekonzept und einem nachhaltigen Businessplan», schreibt der Kanton. Das neue Restaurant soll das bestehende Angebot zudem ergänzen und «das Kasernenareal insgesamt bereichern».
Eröffnung soll 2028 folgen
Bis Mitte Oktober dauert die Bewerbungsphase an. Noch in diesem Jahr soll die entsprechende Vergabe erfolgen, damit im kommenden Jahr am Projekt und dann auch an der Umsetzung gearbeitet werden kann. Dies betont der Kanton.
Cécile Grieders Plan, ihr Grenzwert-Konzept von der Ochsengasse in den Kasernenhauptbau zu zügeln, ist also vorerst auf Eis gelegt. Ausser, sie nimmt an der Ausschreibung teil und gewinnt diese.
Die Eröffnung des Restaurants ist für 2028 geplant. (mei)
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