25.11.2025 News aus der Region

Novartis baut 550 Stellen in der Schweiz ab

Der Basler Pharma­konzern will 80 Millionen Dollar in die Schweizer­halle investieren. Am Standort Stein kommt es hingegen zu einem Produktions-Abbau.

Bild: Bilddatenbank Basel-Stadt

Der Basler Pharmakonzern hat am Dienstagmorgen Anpassungen seiner Schweizer Produktionsaktivitäten angekündigt und will diese an den Standorten Stein und Schweizerhalle «konzentrieren». Das Unternehmen fokussiere sich dabei auf innovative Produktionstechnologien, um neuartige Medikamente herzustellen.

Konkret plant Novartis, 80 Millionen US-Dollar in ihre Produktion am Standort Schweizerhalle zu investieren. Bis Ende 2028 würden dort rund 80 neue Vollzeitstellen geschaffen, heisst es im Communiqué. Die Investition konzentriert sich auf den Ausbau der sogenannten «siRNA Produktion». Dies sei ein wichtiger Baustein der Therapiestrategie im Bereich Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen.

550 Stellen in Stein werden gestrichen

Der Standort Stein werde weiterhin als «Kompetenzzentrum» zum Beispiel für die kommerzielle Produktion «komplexer, personalisierter Zelltherapien» weiterentwickelt. Hier will Novartis 26 Millionen Dollar in den Bereich «steriler Darreichungsformen» investieren. Dabei kommt es auch zu Automatisierungen.

«Die beabsichtigte Umsetzung organisatorischer Effizienzsteigerungen am Standort wird zu einem Personalabbau führen», hält der Konzern in diesem Zusammenhang fest.

Konkret könnten bis Ende 2027 550 Festanstellungen wegfallen, so Novartis. Andere bisherige Fertigungsaktivitäten am Standort Stein werden bis dahin eingestellt. Das betreffe die Produktion von Tabletten und Kapseln sowie die Verpackung von sterilen Arzneimitteln.

Alle geplanten Änderungen stünden unter dem Vorbehalt des Informations- und Konsultationsprozesses. Potenziell betroffene Mitarbeitende sollen mit einer Reihe von Angeboten wie Jobcenter, Frühpensionierung und einem Sozialplan unterstützt werden, der bis 2028 verlängert wurde, heisst es im Communiqué.

Steffen Lang, President Operations von Novartis, sagt dazu: «Um eine wettbewerbsfähige Produktion in der Schweiz aufrechtzuerhalten, müssen wir uns darauf fokussieren, in innovative Herstelltechnologien und einen hohen Grad an Automatisierung zu investieren.» Mit den geplanten Anpassungen entwickle Novartis beide Standorte als Kompetenzzentren «für innovative Produktion» weiter. (as)

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